Utopiaggia Deutsche Idealisten in Umbrien

In den 1980er Jahren startete eine Gruppe von Deutschen in Umbrien ein soziales Experiment, das die Gemüter auch in der Heimat bewegte. Die bäuerliche Kommune in Umbrien wollte Heimat für konsummüde Aussteiger sein. Ein Besuch bei den Utopisten von gestern zeigt: Komfort besiegt Idealismus.
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Kaum getrübtes Idyll: Piaggia liegt am Ende der Welt. In dem winzigen Weiler wollten deutsche Aussteiger in den 1980er Jahren ihren Traum von der konsumfreien Zone verwirklichen und ein gemeinschaftsorientiertes Leben führen. "Utopiaggia" nannten sie ihr Projekt. Heute...

Foto: Andrea Jeska
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... mag keiner der Bewohner mehr auf einen gewissen Komfort verzichten, wenn auch der Hauptreiz des Ensembles...

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... die Landschaft geblieben ist: Bäuerliches Gebiet im wenig besiedelten Umbrien. Geld bringt...

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... die Herstellung von Brot, Öl und Käse, wie hier in der Käserei, und auch...

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... eine einfache Bar, die den Einheimischen als Treffpunkt dient, wirft ein wenig ab.

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Geblieben: Beatrix Ebeling hat in Piaggia eine Schule für Kinder mit besonderen Problemen aufgebaut. Ihr eigenes Kind wollte nicht weltenfern wohnen: Sohn Philipp wurde Consultant und schätzt gediegenen Luxus.

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