IAA Die Autopremieren der Leitmesse

Zwischen automobilen Luxusträumen und Pragmatismus auf Rädern bewegt sich das Spektrum bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September. Die Branche ist im Aufschwung, die Messe wird eine Fülle von Weltpremieren zeigen. Hier ist eine Vorschau der wichtigsten Neuheiten.
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Hyundai i30: Der koreanische Hersteller Hyundai zeigt in Frankfurt erstmals die neue Generation des Kompaktwagens Hyundai i30. Entwickelt wurde das Auto im europäischen Design- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, die Karosserieform stammt vom dortigen Designchef Thomas Bürkle. Das neue Modell wuchs in Länge und Breite und verfügt erstmals über Details wie etwa einen Knieairbag für den Fahrer, adaptives Fahrlicht oder eine elektrische Parkbremse. Voraussichtlich im Februar 2012 soll das Auto auf die Straße kommen.

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Projekt Mute: Eine Gruppe von Professoren und Studenten der TU München hat ein Elektroauto namens Mute gebaut, das bei ersten Testfahrten einen exzellenten Eindruck gemacht haben soll. Und das - große Überraschung - zum gleichen Preis produziert und verkauft werden kann wie ein vergleichbarer Kleinwagen mit herkömmlichen Antrieb. Auf der IAA wird das Auto nicht als Technologieträger, sondern in einem hübschen, modernen Design gezeigt. Die Eckdaten: 500 Kilogramm Gewicht, 20-PS-Elektromotor, 100 Kilometer Reichweite, 3,55 Meter Länge. Gefördert wurde das Mute-Projekt unter anderem von BMW und Mercedes.

Foto: TU München
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Suzuki Swift Sport: Suzuki präsentiert auf der IAA erstmals den neuen Suzuki Swift Sport, die rasante Variante der Kleinwagenbaureihe mit einem 1,6-Liter-Benziner mit einer Leistung von 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 160 Nm. Der 3,89 Meter lange Wagen erhielt eine neu konzipierte Hinterradaufhängung; an Bord sind darüber hinaus sieben Airbags und ESP.

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Fiat Panda: Etwas rundlicher, etwas fülliger - so jedenfalls wirkt der neue Fiat Panda auf den ersten offiziellen Renderings, die der Hersteller veröffentlicht hat. Der fünftürige Kleinwagen soll im ersten Quartal 2012 zu den Händlern kommen. Als Motorisierungen vorgesehen sind die beiden Zweizylinder-Twinair-Aggregate mit 65 und 85 PS, ein 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS sowie ein 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS. Alle Maschinen werden nach Auskunft von Fiat über ein Start-Stopp-System verfügen.

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Renault Twingo: Renault beginnt die optische Renovierung der Modellpalette beim kleinsten Modell, dem Twingo. In Frankfurt wird der Wagen, der als erster das vom neuen Designchef Laurens van den Acker kreierte Markengesicht trägt, vorgestellt. Erkennbar ist die frische Frontpartie an dem großen Logo, dem aufrecht stehenden Renault-Rhombus. Zudem erhält der Kleinwagen runde Zusatzscheinwerfer schräg unterhalb der großen Frontscheinwerfer. Ab Januar 2012 soll das Auto auf den deutschen Markt kommen.

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Honda Civic: Die neunte Generation des Honda Kompaktwagens feiert auf der IAA Weltpremiere - enthüllt wird das Auto erst zum Messebeginn. Bekannt ist bereits, dass im englischen Swindon produzierte Wagen wieder als Fünftürer antreten wird. Optisch wird das Auto im Vergleich zum Vorgängermodell wohl eher behutsam modifiziert, komplett neu jedoch ist das Fahrwerk und darin vor allem die Hinterachse. Bei den Händlern stehen wird der neue Honda Civic ab Anfang kommenden Jahres.

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BMW 1er: Auf der IAA feiert die zweite Generation des BMW 1er Weltpremiere. Der Wagen ist neun Zentimeter länger als das Vorgängermodell, das Design wirkt jetzt straffer und schlüssiger. Als Motoren stehen zunächst zwei Benzin- und drei Dieselaggregate zur Wahl. Das billigste Modell kostet 22.200 Euro. Eine Art Individualisierung von der Stange bietet BMW durch die beiden unterschiedlich gestylten Varianten "Urban" und "Sport".

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Opel Zafira: Weltpremiere auf der IAA, Verkaufsstart bei den Händlern Ende des Jahres - die dritte Generation des siebensitzigen Familienvans Opel Zafira ist startklar. Im Vergleich zum Vorgängermodell wuchs das Auto um knapp 20 Zentimeter auf nun 4,66 Meter Länge - was mehr Platz im Fond und mehr Kofferraumvolumen bedeutet. Unter der Motorhaube werden zum Marktstart zwei Benzin- und drei Dieselaggregate mit einem Leistungsspektrum von 110 bis 165 PS zur Verfügung stehen.

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Mini Coupé: Die BMW-Marke Mini dehnt das bewährte Grundkonzept immer weiter. Nach Cabrio-, Kombi- und SUV-Version folgt nun die knappste Variante der Baureihe, das Mini Coupé. Mit stärker geneigter Frontscheibe, einem keck geformten Dach und einer Länge von lediglich noch 3,73 Metern soll der neue Typ die Rolle des sportlichen Youngsters in der Modellfamilie übernehmen. Als Motorisierungen stehen vier Antriebe - darunter ein Diesel - mit 122 bis 211 PS parat.

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Mercedes M-Klasse: SUV-Modelle in dieser Größenordnung sind eigentlich nur noch schwer vermittelbar. Doch Mercedes hat die neue M-Klasse grundlegend überarbeitet und vor allem auf Spritsparen getrimmt. Das Auto wurde windschlüpfiger, es gibt ein neues Siebengang-Automatikgetriebe für alle Modelle und durchweg eine Start-Stopp-Automatik für sämtliche Motorisierungen. Die bestehen vorläufig aus einem Benziner und zwei Dieselaggregaten (204 bis 306 PS).

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Toyota Yaris: Der japanische Kleinwagen debütiert auf der IAA in der dritten Auflage. Das Design haben die Japaner kaum verändert, in der Länge aber legte der Wagen um zehn Zentimeter auf nun 3,89 Meter zu. Parallel dazu stieg das Kofferraumvolumen auf 286 Liter. Die Motoren im Angebot für den Yaris sind allesamt bekannt, etwa der Dreizylinder-Benziner mit 69 PS, der Vierzylinder-Benziner mit 99 PS und der 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS. Ab Anfang Oktober soll das Auto zu den deutschen Händlern kommen.

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Peugeot 508 RXH: Die neue, große Peugeot-Modellreihe 508 erfährt auf der IAA eine weitere Diversifikation. Präsentiert wird in Frankfurt nämlich erstmals die Variante RXH, äußerlich ein höher gelegter Kombi mit rustikaler Karosserie für den Einsatz in leichtem Gelände. Unterm Blech sitzt ein Hybridantrieb, der einen 163 PS starken Dieselmotor mit einer 37 PS starken E-Maschine kombiniert. Da die Motoren auf unterschiedliche Achsen wirken, entsteht durch den Hybrid- zugleich auch ein Allradantrieb. Auf den Markt kommen soll der Wagen Anfang 2012.

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Renault Frendzy: Die Studie des französischen Herstellers ist zuallererst eine Stilübung für das künftige Renault-Markendesign. Darüber hinaus unterstreicht das Modell mit einem 60 PS starken Elektromotor die E-Strategie des Unternehmens. Und schließlich bietet das Auto, das sich wahlweise als Familien-Pkw oder kleiner Lieferwagen konfigurieren lässt, allerlei interessante Details. Etwa eine innovative Innenraumbeleuchtung oder einen speziellen Fahrsound, der vom Komponisten Andrea Cera speziell für den Frendzy kreiert wurde.

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Mercedes SLS Roadster: Dem Himmel so nah - der bisher nur als Flügeltürer erhältlicher SLS wird auf der kommenden IAA auch als Roadster vorgestellt.

Foto: TMN
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Opel Astra GTC: Der sportliche Ableger aus Rüsselsheim leistet in der stärksten Motorvariante 132 kW/180 PS, die Preise beginnen bei 19.900 Euro.

Foto: TMN
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