Gold Schwarze Zeiten, goldene Zeiten

Der Preis für eine Feinunze Gold ist über die Marke von 1600 US-Dollar gestiegen. Eine kurze Geschichte in Bildern - über die Goldpreis-Historie und ihre Zuspitzungen.
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Über 1600 Dollar je Unze: Der Goldpreis hat sich seit Herbst 2008 mehr als verdoppelt. Starke Preisausschläge bei der Krisenwährung haben eine lange Historie ...

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August 1971: US-Präsident Richard Nixon hebt die Bindung des US-Dollar an Gold auf und beendet damit das 1944 in Bretton Woods festgezurrte Weltwährungssystem. Bis 1971 war der Gold-Preis auf 35 Dollar je Feinunze Gold festgesetzt.

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August 1972: Die USA werten ihre Währung auf 38 Dollar je Feinunze Gold ab. Im März 1973 geht die Mehrzahl der großen Industriestaaten zu einem System flexibler Wechselkurse über.

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Januar 1980: Der Goldpreis steigt erstmals auf 850 Dollar. Eine hohe Inflation als Folge steigender Ölpreise, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und die Revolution im Iran, die für die Absetzung des Shah Reza Pahlavi (Bild) sorgte, treiben Anleger in den "sicheren Anlagehafen".

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August 1999: Spekulationen, dass die Notenbanken ihre Gold-Reserven reduzieren und tonnenweise Gold auf den Markt geben, drücken den Preis für das Edelmetall auf 251,70 Dollar.

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Februar 2003: Die Nervosität vor dem Einmarsch US-geführter Truppen im Irak treibt den Goldpreis auf den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren bei 388,50 Dollar.

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Dezember 2003 bis November 2005: Gold überspringt die Marken von 400 und 500 Dollar. Investoren nutzen das Edelmetall während der wackligen Erholungsphase nach dem Irak-Krieg verstärkt als Absicherung für ihre Portfolios.

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Juni 2006: Ein schwacher Dollar, steigende Ölpreise und der Atomkonflikt mit dem Iran treiben Gold bis auf 730 Dollar und damit den höchsten Stand seit 26 Jahren.

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17. September 2008: Zwei Tage nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers steigt der Goldpreis binnen 24 Stunden um 90 Dollar. Das ist der größte Tagesgewinn der Geschichte.

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Januar bis März 2009: Jedermann sucht Anlagen in Gold. Börsennotierte Gold-Fonds (ETFs) verbuchen Rekord-Mittelzuflüsse. Die Goldbestände des weltgrößten Gold-Fonds, SDPR Gold, steigen um 45 Prozent auf 1127,44 Tonnen.

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20. Februar 2009: Angesichts drastischer Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten und einer drohenden weltweiten Rezession als Folge der Finanzkrise durchbricht der Goldpreis die 1000-Dollar-Schallmauer.

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Mai bis Juni 2010: Die Furcht vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise und damit einhergehende Zweifel an der Erholung der europäischen Konjunktur treiben Gold von Rekordhoch zu Rekordhoch.

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November 2010: Einen Tag nach der Ankündigung der Fed, Anleihen im Wert von 600 Milliarden Dollar aufzukaufen, zieht der Goldpreis nochmals deutlich an und steigt am 8. November erstmals über 1400 Dollar. Das ist noch nicht das Ende ...

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Juli 2011: ... denn die Fluchtwährung bleibt auf Grund der Schuldenkrise in den Industriestaaten und der Angst vor Papiergeld-Entwertung für viele Anleger attraktiv. Bereits im Frühjahr 2011 erreicht Gold die Marke von 1500 Dollar, um im Juli 2011 die Marke von 1600 Dollar zu knacken. Für "Goldbugs", also spekulative Gold-Fans, ist noch nicht das Ende der Preisrally erreicht: Neue Preisziele werden herumgereicht - bis es zum nächsten drastischen Preisverfall kommt.

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