China Ölpest in der Bucht von Dalian

Welche Ausmaße hat die Ölpest in China? Nach Regierungsangaben sollen lediglich 1500 Tonnen Öl ausgelaufen sein. Ein US-Experte geht nach einem Besuch des Unglücksorts von 60.000 Tonnen aus - und spricht von der schlimmsten Ölpest in der Geschichte Chinas.
1 / 21

Im Öl: Aus Mangel an professionellen Katastrophenarbeitern kämpfen Fischer, Rentner, Studenten und Hausfrauen. Mit Eimern und Essstäbchen, meist ohne Atemmasken und Schutzkleidung, schöpften sie den giftigen Ölschlamm aus dem Meer. Ein Feuerwehrmann ertrank in der zähen Masse.

Foto: AFP / Greenpeace / Jiang He
2 / 21

Drecksarbeit: Fischer während einer Pause im Kampf gegen die Ölpest im nordostchinesischen Dalian

Foto: AFP / Greenpeace / Jiang He
3 / 21

Ölsauger: Strohballen wurden gegen die schwarze Flut in Stellung gebracht

Foto: REUTERS / Arthur JD / Greenpeace
4 / 21

Rekordunglück: Experten sprechen von der größten Ölpest in der Geschichte Chinas

Foto: STRINGER SHANGHAI/ REUTERS
5 / 21

Arbeiter im Hafen von Dalian: Das Öl wurde teilweise mit primitivsten Methoden eingesammelt - wie hier mit einer Pfanne. Am 26. Juli verkündete der Bürgermeister Dalians den "Sieg" über die Ölpest - dieses Foto entstand allerdings am gleichen Tag.

Foto: SHENG LI/ REUTERS
6 / 21

Verdreckte Natur: Ölige Muscheln bei Dalian

Foto: GREENPEACE/ AFP
7 / 21

Schmutz am Strand: Diese Taube stapft durch die schwarze Brühe

Foto: Yao Jianfeng/ AP
8 / 21

Füße eines Aufräumarbeiters: Viele Helfer waren den giftigen Substanzen im Öl ohne Schutzkleidung ausgeliefert

Foto: LIU JIN/ AFP
9 / 21

Bad in der schwarzen Flut: Diese Frau wartet auf Fässer, die aufgesammeltes Öl enthalten

Foto: LIU JIN/ AFP
10 / 21

Treibgut: Manche Fischer glichen einen Teil ihrer Verluste aus, indem sie abgeschöpftes Öl verkauften. Als Gefäße dienten sowohl Fässer ...

Foto: LIU JIN/ AFP
11 / 21

... als auch kleinere Behälter.

Foto: SHENG LI/ REUTERS
12 / 21

Bucht von Dalian: Tausende Arbeiter und Hunderte Fischerboote kämpften gegen die Ölpest an

Foto: REUTERS / Jiang He / Greenpeace
13 / 21

Abtransport: Die chinesischen Behörden sprachen von 1500 Tonnen ausgelaufenem Öl - Greenpeace geht von 90.000 Tonnen aus, also der 60-fachen Menge

Foto: AP
14 / 21

Gefährliche Arbeit: Nicht selten sammelten die Arbeiter das Öl mit bloßen Händen auf

Foto: AP
15 / 21

Warnung: Die Strände in der Ölpestregion wurden auf unbegrenzte Zeit geschlossen. Mancherorts ist das Öl bis zu 30 Zentimeter tief in den Sand eingesickert, wie die staatliche Zeitung "China Daily" berichtete.

Foto: AP
16 / 21

Säuberung zu Wasser: Zehn Tage nach der Explosion verkündete der Bürgermeister von Dalian bereits den Sieg über die Ölpest. Doch noch immer kämpfen die Küstenbewohner gegen das Öl.

Foto: JACKY CHEN/ REUTERS
17 / 21

Ölige Handschuhe: Längst nicht alle Aufräumarbeiter kamen in den Genuss solcher Schutzkleidung, viele arbeiteten mit bloßen Händen

Foto: LIU JIN/ AFP
18 / 21

Ölfilm bei Dalian: Nach offiziellen Angaben war eine Meeresfläche von 366 Quadratkilometern von der Ölpest betroffen

Foto: REUTERS / Arthur JD / Greenpeace
19 / 21

Ölabschöpfung: Immer wieder spülen die Wellen neuen Ölschlick heran, und immer wieder werfen die Männer neue Strohmatten ins Meer, um die klebrige Masse zu binden

Foto: LIU JIN/ AFP
20 / 21

Aufgesammeltes Öl: Laut Greenpeace-Berater und Meeresbiologe Richard Steiner von der University of Alaska ist es unglaublich, wie viel Öl die Arbeiter "mit ihren bloßen Händen, mit Schöpfkellen und Bastmatten eingesammelt haben"

Foto: SHENG LI/ REUTERS
21 / 21

Greenpeace-Mitarbeiter in der Nähe des Fischerdorfs Nantuo bei Dalian: Die Umweltkatastrophe dürfte die wirtschaftliche Existenz zahlreicher Fischer bedrohen

Foto: Jiang He/ AFP