Fotostrecke Wo Leerverkäufe künftig verboten sind

Vier europäische Länder haben gemeinsam ein Verbot von Leerverkäufen beim Handel von ausgewählten Finanzunternehmen beschlossen. Auslöser waren die von der Societé Générale ausgelösten Kursstürze an den europäischen Börsen.
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In Frankreich hat es die Regierung in Anbetracht einer Stagnation der Volkswirtschaft und den Kursstürzen der Finanzwerte derzeit eilig, Maßnahmen wie das Verbot von Leerverkäufen zu beschließen. In Frankreich sind elf Banken und Versicherungen von dem Verbot erfasst.

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Auch in Italien hofft die Regierung, dass die Aktien von Banken und Versicherern vor dem Hintergrund des Leerverkaufsverbots wieder Fuß fassen. In Italien gilt die Maßnahme für 29 Finanzinstitute.

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In Spanien, das ebenso wie Italien im Strudel der Schuldenkrise steckt, hat die Finanzmarkt-Aufsicht CNMV Leerverkäufe für 16 Banken und Versicherungen verboten, darunter die Santander-Bank.

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In Belgien, wo ein generelles Verbot bereits seit 2008 in Kraft ist, wurde es auf vier Versicherungen und Banken ausgeweitet. Darunter ist auch die Dexia-Bank, die 2008 von der Finanzkrise besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Die französische Bank Societé Générale war der wichtigste Auslöser für den Eingriff der europäischen Börsenaufseher in den spekulativen Handel mit Leerverkäufen. Der Wert war nach Gerüchten über einen bevorstehenden Bankrott am Mittwoch vorübergehend um mehr als 20 Prozent abgesackt. Auch die anderen großen Geldinstitute Frankreichs, die viele griechische Staatsanleihen halten und deshalb hohe Abschreibungen verkraften müssen, verloren deutlich an Wert.

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Schon im Jahr 2008 im Zuge der Pleite der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers hatten nationale Börsenaufsichtsbehörden, darunter die Bafin, die Spekulation anhand von Leerverkäufen zwischenzeitlich verboten.

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