Vorschau Das sind die neuen Kaffeemaschinen

Knopfdruck oder Komplexität: Bei Kaffeemaschinen zeigen sich derzeit zwei gegenläufige Trends. Zum einen wächst der Sektor der bedienerfreundlichen Pad- und Kapselgeräte, zum anderen rüsten viele Verbraucher immer weiter Richtung Profi-Sektor auf.
1 / 10

Jura Giga5:

Mit dieser Maschine wollen die Jura-Leute das Premiumsegment neu aufrollen. Das Gerät wird auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) vorgestellt, die vom 2. bis 7. September in Berlin stattfindet. Der Espresso-/Kaffee-Vollautomat verfügt über zwei Präzisions-Keramikscheibenmahlwerke. Es gibt zwei Bohnenbehälter, die mit verschiedenen Kaffeesorten gefüllt werden können. Auch sonst ist so ziemlich alles doppelt: Die Maschine hat zwei Hochleistungspumpen, zwei Thermoblöcke und zwei Flowmeter. Und vier Ausläufe, damit Kaffee und Milch gleichzeitig in die Tasse fließen können. Das hat seinen Preis: 3750 Euro soll die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers angeblich lauten.

2 / 10

Jura ENA micro one touch:

Die kleine Maschine ist noch einmal 11 Prozent niedriger als die Modelle aus der bisherigen ENA-Linie und hat eine neu entwickelte Brüheinheit. Der Preis für die Maschine steht noch nicht fest, wird aber natürlich deutlich niedriger liegen als für die Giga 5. Die bisherigen Modelle der ENA-Serie liegen um die 600 bis 700 Euro.

3 / 10

De'Longhi Lattissima plus:

In 40 Sekunden soll die Maschine einen Espresso, Cappuccino oder Americano zubereiten können - ein Knopfdruck genügt. Sie besitzt eine Hochdruckpumpe mit 19 bar. Das Gerät kombiniert das Nespresso-Kapselsystem mit einem neuen Milchaufschäumsystem, das die Luftblasendichte reduzieren soll. Der Milchtank lässt sich im Kühlschrank lagern, die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest. Im Handel ist die Maschine ab September zu erhalten, unverbindliche Preisempfehlung ab 279 Euro.

4 / 10

WMF Baldessarini:

Die Maschine im schwarzen Edellook - pardon, natürlich nicht schwarz, sondern "matrix black" - will eindeutig männliche Zielgruppen erobern. Auf 1.999 Exemplare limitiert, kostet das gute Stück, na? Im Inneren läuft das 1,2 Kilogramm schwere "WMF Professional Brewing System". Der höhenverstellbare All-In-One-Auslauf für Milch und Kaffee soll die Zubereitung unkompliziert machen. Die Maschine bietet die Auswahl zwischen Café Crème, Espresso, Cappuccino (diese drei Spezialitäten auch als Doppeltassen) oder Latte Macchiato. Heißwasser oder Milchschaum extra gibt es ebenfalls auf Knopfdruck, Mahlgrad, Kaffeestärke, Kaffeemenge, Brühtemperatur und die Milchmenge sind individuell einstellbar.

5 / 10

AEG Favola A Modo Mio:

Der kleine Espresso-Kapselautomat kann Espresso mit Crema, aber auch Cappuccino und Latte Macchiato aus Kapseln zubereiten, eine Dampf- und Heißwasserdüse macht es möglich. Die kompakte Maschine wurde in Kooperation mit dem italienischen Kaffeehersteller Lavazza entwickelt und ist ab September für einen Preis von 179,95 Euro bis 259,95 Euro (unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers) zu haben.

6 / 10

Melitta Caffeo Bistro:

Die Neuauflage des Vollautomaten ist energieeffizienter geworden und verbraucht im Stand-by-Modus unter 0,5 Watt. Der Energie-Spar-Modus ist individuell programmierbar und kann so dem Tagesablauf angepasst werden. Wie ihre Vorgängerin hat die Maschine das Milchaufschäumsystem "Perfect Cappuccino" und einen Bohnenbehälter mit zwei Kammern. Frische Milch lässt sich direkt im Glas aufschäumen. Die ab September erhältliche Maschine kostet 599 Euro (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers).

7 / 10

Philips Senseo Viva Café Eco:

Mit der ab September erhältlichen Maschine setzt Philips auf den Nachhaltigkeits-Trend: Das Gerät ist zu 50 Prozent aus Recycling-Kunststoff gefertigt, die Wellenstruktur auf der Abdeckung besteht aus alten Nebenprodukten der CD- und DVD-Herstellung, die äußeren Teile sind komplett recycelbar. Nach fünf Minuten schaltet die Maschine automatisch ab. Weltweit hat Philips bereits 25 Millionen Senseo-Maschinen verkauft. Unverbindliche Preisempfehlung: 119,99 Euro.

8 / 10

Philips Saeco Royal One Touch Cappucino:

Das Premiumgerät kostet ziemlich genau das Zehnfache der Senseo - nämlich 1299 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) und ist auch für den gewerblichen Bereich geeignet. Auch hier der Trend zur Einfachheit, der sich im Namen andeutet: Die Getränke werden mit einem einzigen Knopfdruck gewählt. Es gibt einen Thermo-Milchbehälter und einen doppelten Wasserboiler (2,2 Liter), der Bohnenbehälter fasst 350 Gramm. Das Kegelmahlwerk aus Edelstahl ist achtstufig einstellbar.

9 / 10

La Pavoni Verobar VRV Blue Brand:

Ein weiteres Oberklasse-Modell, das mit rund 3000 Euro zu Buche schlägt. Die Italiener setzen mit einem soliden Stahlkorpus auf lange Lebensdauer. Zwar wurde die Maschine bereits im vergangenen Jahr in Italien vorgestellt und wird dort bereits auch vertrieben, aber wer lieber in Deutschland kauft, kann das jetzt auch tun - mit der Ifa startet der Vertrieb auch hierzulande. Das Gerät hat eine programmierbare Dosierung für vier verschiedene Kaffeeportionen und einen Dauerauslauf. Sie verfügt über ein Zweikreissystem, einen massiven Kupferkessel und einen Wassertank mit automatischer Abschaltung; der Pumpendruck beträgt stolze 15 bar. Wer sie einmal aufgestellt hat, wird sie selten bewegen - diese Maschine wiegt 29 Kilogramm.

10 / 10

Bosch VeroCafé Latte:

Zwei Drehregler sind die Besonderheit dieser Maschine: Mit dem einen entscheidet man sich für eine von fünf Tassengrößen, der andere bestimmt die Kaffeestärke mit der Auswahl zwischen sehr mild, mild, normal, stark und der AromaDouble Shot Funktion (wahrscheinlich hätte man dafür auch die Einstellung "Wiederbelebung" wählen können). Der Milchschäumer ist im Kaffeeauslauf versteckt, unter den sogar bis zu 15 Zentimeter hohe Latte Macchiato Gläser passen. Die Maschine hat ein Keramikmahlwerk, ist ab September erhältlich und kostet 699 Euro (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers)