Anlage in Sachwerte Flucht in Schmuck, Münzen und Gemälde

Sachwerte sind bei Anlegern gefragt - nicht nur wegen der Schuldenkrise. Doch in welche Sachwerte kann man - jenseits der Klassiker Gold und Immobilien - investieren? Schmuck, Münzen und Gemälde sind beliebt - doch nur wenige Anleger trauen sich zu, die Chancen und Risiken dieser Anlage selbst einzuschätzen. Ein Überblick.
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Sachwerte sind bei Anlegern gefragt - nicht nur wegen der Schuldenkrise. Doch in welche Sachwerte kann man - jenseits der Klassiker Gold und Immobilien - investieren? Schmuck, Münzen und Gemälde sind beliebt - doch nur wenige Anleger trauen sich zu, die Chancen und Risiken dieser Anlage selbst einzuschätzen. Ein Überblick.

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Schmuck: Rund 22 Prozent der befragten Investoren würden ihr Geld - abseits von Gold und Immobilien - in Schmuck investieren, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vermögensverwalters Packenius, Mademann und Partner (PMP). Doch nur 13 Prozent der Befragten trauen sich zu, die Chancen und Risiken dieser Geldanlage selbst beurteilen zu können.

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Münzen: Auch hier sieht etwa jeder fünfte Investor eine reizvolle Geldanlage - doch nur 13 Prozent der Befragten meinen hier, sich auszukennen. "Mehr als 40 Prozent der Deutschen trauen sich nicht zu, die Chancen und Risiken alternativer Anlagemöglichkeiten selbst einzuschätzen", sagt Heiko Löschen, Geschäftsführer von PMP. Noch schwieriger wird es bei weiteren alternativen Anlagezielen ...

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Oldtimer: Autos wie der Delahaye 135 MS Ghia Aigle stehen in der Gunst der Anleger gleich nach Schmuck und Münzen. Doch gerade einmal 7 Prozent der Befragten trauen sich zu, die Chancen und Risiken eines Investments in diesem Bereich richtig einzuschätzen. Ähnlich groß ist die Unsicherheit bei klassischen Kunstwerken ...

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Kunst: Gemälde alter Meister (Bild: Der Schnitter, von Vincent von Gogh) sowie junger Stars sind für etwa jeden zehnten der Befragten ein interessantes Anlageziel. Doch nur etwa 7 Prozent trauen sich zu, das Segment auch beurteilen zu können. "Dass nur gut jeder zehnte Anleger sich nach eigener Einschätzung mit Schmuck oder Münzen auskennt, aber mehr als jeder Fünfte durchaus in diese Sachwerte investieren würde, zeigt, wie irrational die Flucht in Sachwerte häufig verläuft", sagt Löschen.

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