Doppelanschlag in Norwegen Massaker in Jugendcamp, Bombe in Oslo

Die Terroranschläge in Norwegen haben fast 100 Menschen das Leben genommen: 86 Menschen starben nach Angaben der Polizei bei einer Schießerei in einem Jugendcamp, sieben bei einem Bombenanschlag im Regierungsviertel. Der mutmaßliche Attentäter wurde festgenommen.
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Trauernde Überlebende und Angehörige: Das norwegische Königspaar besuchte die Betroffenen, um ihnen Trost zu spenden.

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Sicherheitskräfte haben die Leichen von mehreren Jugendlichen auf der norwegischen Insel Utøya, westlich von Oslo, mit weißen Tüchern abgedeckt. In einem Ferienlager hatte ein Attentäter am Freitagabend um sich geschossen. Dabei starben mindestens 86 Menschen. Kurz zuvor hatte es im Regierungsviertel von Oslo eine Explosion gegeben.

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Auch am Samstag suchen die Rettungskräfte weiter nach Opfern. Überlebende berichteten im Fernsehsender NRK1 von Panik und Chaos nach der Schießerei.

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Aufnahme aus einem Helikopter während des Blutbads: Laut der Polizei ist der Attentäter Anders Behring B. zu sehen - mit einer Schusswaffe in der Hand, rings um ihn liegen Leichen.

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Viele der Teenager im Alter von 14 bis 17 Jahren sprangen in Todesangst ins Wasser, um schwimmend von der Insel zu entkommen. Der Attentäter soll auch auf sie geschossen haben.

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Jugendliche bringen sich schwimmend von der Insel Utøya in Sicherheit. Erst nach und nach wurde das Ausmaß der Katastrophe in dem Ferienlager bekannt. Zunächst war nur von wenigen Toten die Rede, später erhöhte sich die Zahl immer weiter.

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Polizisten und Einsatzkräfte auf Utøya. Der Bereich um die Insel ist weiträumig abgesperrt.

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Zugriff der Sicherheitskräfte: Eineinhalb Stunden lang soll der Mann am Freitag um sich geschossen haben, erst dann konnte ihn eine Spezialeinheit der Polizei stoppen. Der Attentäter soll sich den Einsatzkräften freiwillig ergeben haben.

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Der mutmaßliche Täter: Anders Behring B. ist dringend verdächtig, sowohl den Sprengstoffanschlag als auch die Schießerei auf der Ferieninsel ausgeführt zu haben.

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Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Wohnhaus, in dem der mutmaßliche Täter Anders Behring B. lebte.

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Das Landhaus des mutmaßlichen Täters: Fahrzeuge stehen vor dem Anwesen von Anders Behring B. in Aamot in der ostnorwegischen Provinz Hedmark.

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Auf der Insel traf sich die sozialdemokratische Jugendorganisation AUF, rund 600 Teilnehmer waren dort.

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Dieser Auschnitt zeigt die Insel Utøya (links, markiert mit "A") und die Innenstadt von Oslo (r.).

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Jugendliche Feriencamp-Besucher (Archivbild vom 21.7.): Utøya gehört seit den fünfziger Jahren der AUF.

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Mitglieder der königlichen Familie reisten noch am Samstag in die Nähe des Tatorts. In Sundvollen, gegenüber der Insel, sprachen Königin Sonja und Kronprinz Haakon (r.) den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

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Rettungskräfte und Polizeieinheiten machten sich sofort nach den ersten Notrufen auf den Weg zur Insel...

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...und versorgten die Überlebenden der Schießerei.

Foto: STR/ Reuters
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Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg nannte das mutmaßliche Doppelattentat mit mindestens 93 Todesopfern eine "nationale Tragödie": "Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg ist unser Land von einem Verbrechen dieses Ausmaßes getroffen worden", sagte er.

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Im Regierungsviertel der Hauptstadt Oslo legen Menschen am Samstag Blumen und Kerzen nieder, um der Opfer des Doppelanschlags zu gedenken.

Foto: Jan Johannessen/ AFP
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Schwerbewaffnete Soldaten sichern den Innenstadtbereich von Oslo ab.

Foto: Jan Johannessen/ AFP
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Die Explosion im Zentrum der Hauptstadt beschädigte mehrere Regierungsgebäude, darunter einen Teil des Öl- und Energieministeriums.

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Aufnahmen wie diese zeigen schwere Zerstörungen an mehreren Gebäuden. An diesem Haus sind die Fensterscheiben geborsten, die unteren Etagen sind voller Scherben.

Foto: Per Magne Dalen/ dpa
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Über den Dächern von Oslo stieg nach der Tat Rauch auf.

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Zwischen Trümmerteilen vor dem Regierungsgebäude lagen Verletzte, die von Einsatzkräften versorgt wurden. Die Wucht der Explosion verbog ein Metallteil völlig. Durch herumfliegende Glassplitter wurden offenbar viele Menschen verletzt.

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Diese Aufnahme zeigt das mutmaßliche Zentrum der Explosion aus der Nähe. Die Wucht der Detonation schleuderte offenbar Fensterrahmen und Einrichtungsgegenstände auf die Straße.

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Etliche Fensterscheiben waren auch am Regierungsgebäude geborsten, teils hingen die Fensterrahmen nur noch lose in den Angeln. Dort hat auch Ministerpräsident Jens Stoltenberg sein Büro.

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Im Öl- und Energieministerium brannte es einige Zeit. Viele Menschen telefonierten, um Angehörigen und Freunden zu sagen, dass sie unverletzt blieben. Zeitweise war das Mobilfunknetz überlastet.

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Zeitweise war von der Straße zu sehen, wie Flammen in einem Teil des Gebäudes loderten.

Foto: AP/ TV2 Norway
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Passanten halfen den Verletzten im Zentrum von Oslo. Im Hintergrund ist die Redaktion von Norwegens meistgelesener Zeitung "Verdens Gang" zu sehen. Auch dort sind Scheiben geborsten.

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Feuerwehr, Rettungskräfte und andere Helfer waren im Einsatz, um die Verletzten schnellstmöglich zu versorgen.

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Mitten im Regierungsviertel liegt ein völlig zerstörtes Autowrack. Ob das Fahrzeug irgendetwas mit dem mutmaßlichen Bombenanschlag zu tun hat, ist noch unklar.

Foto: Fartein Rudjord/ AP
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