Weibliche Dax-Vorstände Da waren's nur noch sieben

Erst Anfang der Woche hatte die Deutsche Telekom den Frauenanteil in den Dax-30-Vorständen von sechs auf acht erhöht. Mit dem Rücktritt von Angelika Dammann aus dem SAP-Vorstand sinkt die Zahl der weiblichen Dax-30-Vorstände wieder auf sieben. Ein Überblick.
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Erst Anfang der Woche hatte die Deutsche Telekom den Frauenanteil in den Dax-30-Vorständen von sechs auf acht erhöht. Telekomchef René Obermann (Mitte) stellte Claudia Nemat (links) und Marion Schick (rechts) als neue Vorstandsmitglieder vor. Mit dem Rücktritt von Angelika Dammann aus dem SAP-Vorstand sinkt die Zahl der weiblichen Dax-30-Vorstände jedoch wieder auf sieben. Ein Überblick.

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Rücktritt nach rund einem Jahr: SAP-Personalvorstand Angelika Dammann ist von ihrem Posten zurückgetreten, nachdem ihre Heimflüge im Firmenjet in die öffentliche Kritik geraten waren. Die promovierte Rechtsanwältin kam von Unilever.

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Deutsche Telekom: Die ehemalige baden-württembergische Bildungsministerin Marion Schick wird ab 2012 das Personalressort von Thomas Sattelberger übernehmen. Ihre Personalie führte zu einem Eklat im Aufsichtsrat, da der Betriebsrat sich offenbar von einer CDU-Politikerin nicht ausreichend vertreten fühlt.

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Deutsche Telekom II: Claudia Nemat wird ab Oktober den Vorstandsbereich Europa verantworten. Die 42-jährige Diplom-Physikerin ist bislang Partnerin bei der Unternehmensberatung McKinsey.

Es ist für die Telekom bereits der zweite Anlauf, um den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen. Bereits im April 2010 hatte die Deutsche Telekom Anastassia Lauterbach in den Vorstand berufen. Lauterbach musste jedoch im Frühjahr 2011 wieder gehen.

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BASF: Margret Suckale ist im Mai 2011 in den Vorstand des Chemiekonzerns berufen worden. Als Arbeitsdirektorin ist sie unter anderem verantwortlich für den Bereich Personal und Umwelt. Die 55-jährige Juristin aus Hamburg war bereits bei der Deutschen Bahn Vorstandsmitglied.

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Daimler: Christine Hohmann-Dennhardt ist seit Februar 2011 Vorstandsmitglied des Stuttgarter Autobauers und verantwortet die Bereiche Integrität und Recht. Die 61-jährige Juristin war zuvor Richterin im Bundesverfassungsgericht.

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Eon: Regine Stachelhaus wurde im Juni 2010 in den Vorstand des Energiekonzerns berufen. Dort hat sie die Leitung unter anderem über die Bereiche Personal, IT und Recht übernommen. Die 56-jährige Juristin war vorher Geschäftsführerin von Unicef Deutschland und Hewlett-Packard Deutschland.

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Siemens: Brigitte Ederer ist ebenfalls im Juli 2010 auf einen Personalvorstandsposten berufen worden - allerdings beim Münchener Technologiekonzern Siemens. Die 55-Jährige Sozialdemokratin ist seit langem in der österreichischen Politik aktiv.

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Siemens II: Seit 2008 ist Barbara Kux bei dem Münchener Technologiekonzern verantwortlich für den Einkauf. Die 57-jährige Schweizerin war schon bei vielen namhaften Konzernen tätig, unter anderem bei Philips, Ford und Nestlé.

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