Opel Ampera Elektrisierende Technik

Opel, die Marke mit dem Blitz-Logo, bringt das erste alltagstaugliche Elektroauto in Europa an den Start. Ampera heißt der Viersitzer, und die Technik des Wagens ist so konzipiert, dass es keine Reichweiteneinschränkung mehr gibt. Ist das der Durchbruch der E-Mobilität?
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Opel Ampera: Das Elektroauto von Opel ist seit kurzem bestellbar, die ersten Exemplare sollen Ende des Jahres in Deutschland ausgeliefert werden. 42.900 Euro kostet das Auto mindestens; zum Start gibt es eine üppig ausgestattete Sonderversion, die allerdings happige 48.200 Euro kostet. Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Preis inbegriffen.

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Flotte Form: Die komplexe Antriebstechnik mit so genannten Range-Extender, also einem Benzinmotor als Reichweitenverlängerer für den elektrischen Antrieb (insgesamt mehr als 500 Kilometer), wurde von den Opel-Designern ansehnlich verpackt. Der Ampera wirkt modern, elegant und sehr eigenständig.

Foto: Jürgen Pander
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Klare Sache: Der Innenraum des Opel Ampera passt gut zur zukunftweisenden Technik des Autos, denn er wirkt futuristisch, ohne dabei zu verwirren oder sich unnötig in den Vordergrund zu drängen.

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Hier geht es los: Beim Druck auf den blauen Startknopf hört man ein polyphones Willkommensgeräusch, denn der große Elektro-Fahrmotor an sich ist ja nahezu lautlos. Weil das so ist, gibt es eine dezente Warnhupe für Fußgänger, falls diese im Stadtverkehr vor einem herannahenden Ampera gewarnt werden müssen. Zudem gibt es eine klassische und normal laute Hupe, die am Lenkrad bedient wird.

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Nachladen: Vorne links am Opel Ampera befindet sich die Ladebuchse für die Lithium-Ionen-Batterie. An einer herkömmlichen Steckdose dauert dieser Vorgang etwa vier Stunden. Entscheidend für die Schadstoffbilanz des Autos ist es, woher der Strom stammt. Ideal ist es, wenn er regenerativ erzeugt wurde. Opel bietet im Paket mit dem Ampera entsprechende Stromlieferverträge mit rund drei Dutzend deutschen Stromanbietern an.

Foto: Jürgen Pander
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Richtig flott: Der Ampera zieht aufgrund des hohen Drehmoment des Elektro-Fahrmotors (370 Nm) hurtig los. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 161 km/h limitiert, um die Gesamteffizienz des Autos in einem vernünftigen und günstigen Rahmen zu halten. Das Auto hinterließ einen prima Eindruck, nur an die etwas indifferente Lenkung und das neue Ansprechverhalten des Bremspedals muss man sich erst gewöhnen.

Foto: Opel
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Ende einer Testfahrt: Nach 73,3 rein elektrisch gefahrenen Kilometern bot die zentrale Anzeige auf dem Armaturenbrett folgende Bild. Auf der Strecke durch die topfebene holländische Küstenlandschaft wurden 9,6 kWh Strom verbraucht - und kein Tropfen Benzin. Außerdem war, das war auf der Cockpitanzeige zu sehen, noch elektrische Energie für weitere fünf Kilometer Fahrstrecke in der Batterie.

Foto: Jürgen Pander
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Hightech unter der Haube: Ein Blick unter die Motorhaube des Opel Ampera, wo der Antrieb sitzt, der aus insgesamt drei Motoren, einem Planetengetriebe, mehreren Kupplungen und einer ausgeklügelten Steuerelektronik besteht.

Foto: Jürgen Pander
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Motorenensemble: Hier das Antriebskonglomerat aus große E-Maschine (150 PS), Generator (73 PS) und Vierzylinder-Benziner (86 PS) als Schaustück. Je nach abgerufener Leistung und dem Ladezustand der Batterie wird ein Betriebszustand gewählt, der die drei Motoren so kombiniert, dass der Antrieb insgesamt möglichst effizient ist.

Foto: Jürgen Pander
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Herzstück: Die Lithium-Ionen-Batterie des Opel Ampera ist eine Eigenentwicklung des Autoherstellers und wird im GM-Werk in Brownstown bei Detroit gebaut. Der T-förmige Stromspeicher ist unter dem Mitteltunnel sowie den Rücksitzen platziert. Insgesamt besteht die Batterie aus 288 Zellen und wiegt 198 Kilogramm. Auf die Batterie gibt Opel übrigens acht Jahre (oder 160.000 Kilometer) Garantie.

Foto: Jürgen Pander
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Ladekabel im Heck: Im Kofferraumboden ist nicht nur das Reifenreparaturset untergebracht, sondern auch ein sechs Meter langes Ladekabel auf einer Trommel.

Foto: Jürgen Pander
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Elektrischer Chic: Die Türverkleidung des Opel Ampera zieht sich bis übers Armaturenbrett. Man kann dieses Dekorelement in den Farben rot, weiß oder silber haben.

Foto: Jürgen Pander
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Tankstutzen: Um den Benzinmotor bei Bedarf mit Sprit zu versorgen, gibt es auch einen konventionellen Tank. Der Einfüllstutzen befindet sich hinten rechts am Fahrzeug. Der Tank fasst 35,2 Liter und reicht für rund 500 Kilometer Weiterfahrt, nachdem die Batterie leer ist.

Foto: Jürgen Pander
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Hohe Ladekante: Die Heckklappe des Opel Ampera öffnet einen 310 Liter Gepäck fassenden Kofferraum (Zum Vergleich: Opel Astra 370 Liter). Werden die beiden Rücksitzlehnen umgeklappt, entsteht ein Laderaum von 1005 Liter Fassungsvermögen.

Foto: Jürgen Pander
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Schneidiger Abgang: Hinten läuft die Karosserie des Opel Ampera coupéartig aus. Das sieht flott und eigenständig aus, schränkt jedoch die Sicht des Fahrers zurück etwas ein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also den Wagen mit Rückfahrkamera bestellen.

Foto: Jürgen Pander
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