Genießertipps Die besten Weine aus dem Burgenland

Im Burgenland entstehen Weine von Weltklasse. Die edelsüßen Kreszenzen, nach dem Prinzip Klasse statt Masse hergestellt, sorgen regelmäßig für Furore in der Fachwelt. manager magazin stellt die besten Winzer vor und gibt Empfehlungen zum Einkellern.
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Stattliches Gewölbe: Der Keller im Römerhof in Großhöflein kann sich sehen lassen. Das Weingut unter Leitung von Andy iKollwentz produziert erlesene Tropfen. Unsere Empfehlung:

2009 Sauvignon blanc, Steinmühle. Exotische Aromenentfaltung gepaart mit Stachelbeeren. Elegante Würze im Gaumen, wunderbarer Nachhall (25 Euro)

2007 Chardonnay, Gloria. Feinwürzige Aromenentfaltung gepaart mit gelben Früchten. Feine Balance im Gaumen, elegante Mineralik, angenehmer Nachhall (39 Euro)

2007 Steinzeiler, Cuvée aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Auch ein Kultwein von Kollwentz. Die rote Cuvée besteht jeden Vergleich mit Rotweinen bordelaiser Machart. Beerenaroma, Fülle und Eleganz, Harmonie und Finessenreichtum gleichzeitig, im Gaumen, subtile Tannine (48.90 Euro).

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Feine Weine vom Neusiedler See: Winzer Gerhard Kracher bei der Arbeit im Keller des Weinlaubenhofs. Seine edelsüßen Weine werden in Holzfässern und Edelstahltanks ausgebaut. Unsere Empfehlungen:

2008 Welschriesling TBA No. 2.Aromencocktail von Äpfeln, Aprikose und Pfirsich. Subtile Kräuternoten, lebendige Säure und animierende Mineralität (29,90 Euro).

2008 Traminer TBA No. 10. Vegetative Aromen gepaart mit Muskatnoten. Im Gaumen subtile Vanillenoten mit mineralischem Nachhall (39,90 Euro)

2008 Scheurebe TBA No. 11. Exotische Fruchtentfaltung, Stachelbeere und Hönigsüße im Gaumen. Wunderbares Süße-Säurespiel (41,90 Euro).

Foto: Manfred Klimek
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"Die Grandezza eines speziellen Parfüms": Winzer Roland Velich aus Großhöflein schwärmt für den Blaufränkisch. Unsere Empfehlungen:

Neckenmarker Blaufränkisch. Kaum zu glauben, dass der Wein noch auf dem Markt ist. Sieben Jahre alt und immer noch ein Jungspund mit erheblichem Potential. Anmutung von roten Früchten und Kräutern (23.50 Euro).

2007 Lutzmannsburg, Blaufränkisch, Alte Reben. Komplexe Frucht- und Würzaromen. Subtile Säure und pikante Mineralität. Wein für die Ewigkeit (64.70 Euro).

2007 Blaufränkisch. Der Einstiegsrote wurde gelesen mit einem Ertrag von 3900 Litern pro Hektar. Von solchen "Hausmarken" (Originalton Velich) träumen viele Winzer - weltweit. Idealtypischer Blaufränkisch, fruchtig, frisch, würzig und Appetit anregend (12.95 Euro).

Foto: Steve Haider
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Die drei vom Weinberg: Die Gebrüder Gerhard, Hans und Walter Stiegelmar machen in Gols Weine mit einem fantastischen Preis-Leistungs-Verhältnis. Unsere Empfehlungen:

2008 Weißburgunder. Gelbe Früchte, subtile Säure, harmonisch und saftig (7 Euro).

2008 Blauer Zweigelt. Rote Früchte (Kirsche), füllig, saftig und nachhaltig (8 Euro).

2007 Heideboden, Cuvée Zweigelt / Blaufränkisch. Fruchtig, tief und lang, gute Balance. Braucht etwas Luft, dann entfalten sich geschmeidige Tannine (13.60 Euro).

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Außerirdisch gut: In Rust fertigt Ernst Triebaumer, Spitzname E.T., galaktisch gute Weine. Unsere Empfehlungen:

2009 Gelber Muskateller, Ried Greiner. Anmutung von Holunderblüten, zarte Muskatnote, fein und elegant (9.50 Euro).

2002 Blaufränkisch Mariental. Kultwein. Deutliches Kirscharoma mit harzig-erdigen Untertönen, spannend und präzise am Gaumen. Rotwein vom Feinsten (66.80 Euro).

2004 Ruster Ausbruch. Intensiv würzige Fruchtaromatik. Malzig, zimtig und cremig im Gaumen, pikant im Nachhall (42 Euro)

Foto: Uwe Anspach/ dpa
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Ein Freund des Chardonnay: Heinz Velich aus Apetlon bändigt die Rebsorte zu einem vinologischen Großereignis. Unsere Empfehlungen:

2007 Seewinkel Beerenauslese, Cuvée aus Chardonnay, Muskateller und Bouvier. Komplex und finessenreich. Exotische Fruchtaromen und unendlicher Nachhall (17.50 Euro).

2007 Darscho, Chardonnay. Rauchig, mineralisch und fruchtig (Zitrusaromen). Der Wein entfaltet im Gaumen subtile Vanillenoten und Würze, auch Salz (24.50 Euro).

2007 Tiglat, Chardonnay. Lokalpatrioten sehen in diesem Wein den "Puligny-Montrachet" Österreichs. Das kann man in der Tat so sagen und vor allen Dingen schmecken. Ein Konzert von Karamell-, Nuss- und Butteraromen. Vielschichtig - wuchtig und raffiniert zugleich. Großartige Mineralität und unglaublicher Nachhall (48 Euro).

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