Neue Autozwerge Klein, fein und zahlreich

Laptops, Mobiltelefone, Gourmetmahlzeiten - vieles wird kleiner, und der Trend kommt nun auch massiv in der Autoindustrie an. Allein bis 2013 werden rund 20 völlig neue, sogenannte Microcars in Europa auf den Markt kommen. Das Potential der Autozwerge scheint riesig.
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Tata Pixel Concept: Ein Microcar mit Scherentüren - die ganz sicher noch verschwinden werden, bis die Serienversion endgültig fertig ist. Der indische Hersteller will mit diesem Autokonzept vor allem europäische Kunden ködern, die sich mit einem Rudimentär-Wägelchen wie dem Tata Nano, dem auch wesentliche Sicherheitstechnik fehlt, nicht anfreunden können.

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Lotus City Concept: Der englische Sportwagenhersteller Lotus plant ebenfalls, in den kommenden Jahren erstmals einen Kleinstwagen auf den Markt zu bringen. Der Viersitzer soll besonders leicht werden - und ist dadurch automatisch prädestiniert für einen Elektroantrieb.

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Aixam Crossline: Der französische Hersteller ist aktuell Marktführer in Europa für nicht führerscheinpflichtige Fahrzeuge. Das Modell Crossline bietet bis zu vier Insassen Platz, kostet in der Basisausstattung etwa 12.000 Euro und wird von einem 400-Kubik-Zweizylinder-Dieselmotor mit 5,5 PS angeboten. Das Auto wiegt lediglich 350 Kilogramm, schafft eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h und verbraucht im Schnitt 2,96 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer.

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Kia Pop: Mit diesem futuristisch gestylten Kleinstwagen sorgte Kia im vergangenen Oktober auf dem Autosalon in Paris für Furore. Das poppige Modell könnte Vorbild sein für die Entwicklung eines Microcars für die Großstädte von morgen.

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Renault Twizy: Renault baut diese Mischung aus Motorroller und Auto - mit zwei Sitzplätzen hintereinander und einem 20 PS starken Elektromotor. Die besser ausgestattete Version soll 8500 Euro kosten, dazu kommen noch pro Monat 45 Euro Leasinggebühr für den Akku. Das Mobil wird etwa 80 km/h schnell und ab 2012 auch in Deutschland angeboten.

Foto: Renault
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Peugeot BB1: Vor zwei Jahren stellte Peugeot auf der IAA in Frankfurt diesen etwas schräg designten Viersitzer im Minimalformat vor. Womöglich zeigt die französische Marke auf der jetzt anstehenden nächsten IAA (ab 16. September) eine Variante, die einer serientauglichen schon etwas näherkommt.

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Nissan Townpod: Auch diese Studie stand schon auf dem Autosalon in Paris im vergangenen Herbst, ein ziemlich wulstig geratener Kleinwagen von Nissan namens Townpod. Natürlich mit Elektroantrieb und natürlich auch noch nicht serienreif.

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Citroën Lacoste: Ein Minimobil in Buggy-Optik -die französische Marke will mit dieser Studie die Grenzen des Microcar-Marktes ausloten und tat sich zu diesem Zweck mit der französischen Bekleidungsmarke Lacoste zusammen. Ein Modemobil, wie es so ähnlich in Zukunft unsere Großstädte befahren könnte.

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Honda EV-N: Cooles Retrodesign trifft moderne Technik. Solarzellen auf dem Dach speisen einen Lithium-Ionen-Akku mit elektrischer Energie, mit der wiederum ein Elektromotor betrieben wird, der den Honda-Zwerg vorwärts bringt. Bereits 2009 wurde dieser Prototyp gezeigt - ein Microcar auf dieser Basis könnte also in Kürze fertig sein.

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Lumeneo Smera: Seit 2006 entwickelt und baut die französische Firma Lumeneo derartige zweisitzige Minimalautos - vom Konzept her dem Renault Twizy sehr ähnlich. Das Modell Smera ist 2,45 Meter lang, wird bis zu 130 km/h schnell und fährt selbstverständlich elektrisch. Eigentlich sollte der Verkauf bereits im vergangenen Jahr starten, doch auf der Homepage der Firma gibt es noch immer keine Möglichkeit, das Fahrzeug zu bestellen. Es zieht sich also offenbar noch mit dem Verkaufsstart.

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