Timmendorfer Strand Buddhas an der Promenade

An der reetseligen Ostseeküste wagt ein Hamburger architektonische Experimente. Ex-HSV-Präsident Jürgen Hunke hat in Timmendorfer Strand ein Feriendomizil, das asiatischen Hochglanz mit westlichem Komfort verquickt. Die neue Seebrücke des Orts schmückt der Unternehmer mit einem Teepavillon.
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Asiatisch inspiriert: Der Hamburger Unternehmer Jürgen Hunke, ehemaliger HSV-Präsident und heutiger Aufsichtsrat des Vereins, hat in Timmendorfer Strand an der Lübecker Bucht ein Wohnensemble errichtet, das in vielen Details asiatisch geprägt ist.

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Symmetrieachse: Das Haus rechts war der ursprüngliche Baukörper auf dem 2700 Quadratmeter großen Grundstück, den Hunke komplett entkernen ließ und um Details wie das nach innen geschwungene Dach ergänzte. Der mittlere Baukörper kam vor einigen Jahren hinzu und soll den Mittelteil eines symmetrischen Ensembles bilden, dessen drittes Haus links im Entstehen ist und den ersten Baukörper genau spiegeln soll.

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Ganz in Weiß: Auch die Funktionsgebäude (vorn im Bild erkennt man einen Teil der Garagen) sind mit weißen Ziegeln gedeckt

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Blick von innen nach außen: Die eigentliche Eingangstür liegt hinter einer gläsern überdachten Passage. Wer durch den Hauseingang, hier hinten im Bild, gekommen ist, den empfangen an der Glastür die ersten beiden Buddhas...

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... im Haus verteilt sind etliche weitere; Hunke besitzt eine der größten Buddha-Sammlungen in Deutschland...

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... und inszeniert seine Sammlung auch in seinem Wochenenddomizil. Er habe über den Buddhismus zur Architektur gefunden, sagt Hunke.

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Offene Hand: Die riesige Sofaecke ist der zentrale Sitzplatz des Bauensembles. Von dem erhöhten Podest aus hat man den Eingang und das gesamte Erdgeschoss im Blick; mehr als ein Dutzend Gäste können hier gemütlich Platz finden.

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Viel Transparenz:Die Treppen sind durchsichtig und sollen dem Bau Leichtigkeit verleihen

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Gemütlich: Findlingshündin Maxi lief Hunke auf der thailändischen Insel Ko Samui zu. Auf der meerabgewandten Seite schließt sich das Haus, der überdachte Innenbereich bietet Schutz vor dem oft einmal rauen Ostseeklima...

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... während der offene Innenhof als kleine "verbotene Stadt" nach außen abgeschlossen ist...

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...aber heitere Wasserspiele bietet, über die ebenfalls Buddhas wachen.

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Die Straßenseite: So offen sich das Häuserensemble zur Meeresseite hin gibt, so verschlossen ist es in die andere Richtung - hier grenzen die Funktionsgebäude wie Garagen die Innenhöfe ein, die als privater Bereich vollkommen sichtgeschützt sind

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Mikado Garden: Die ehemalige Lesehalle an der Strandpromenade wandelte Jürgen Hunke in eine Mischung aus Galerie und Buchhandlung um. Das 3500 Quadratmeter große Grundstück wurde asiatisch umgestaltet. Von der Meerseite her tritt man durch ein Torii, ein japanisches Tor. Touristen lassen sich gern mit dem großen Budda auf dem Rasen fotografieren.

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Vision: Das Computerbild zeigt, wie das neue Teehaus für die Seebrücke in Timmendorfer Strand aussehen soll. Die Architekten planen einen verglasten Baukörper mit weißem Zinkdach, der "wie eine Schaumkrone auf dem Meer" wirken soll.

Foto: schuberth.architekten
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