Milliarden im Feuer Was deutsche Banken in Griechenland investiert haben

Auch private Gläubiger werden wohl an der Lösung der griechischen Schuldenkrise beteiligt. manager magazin zeigt eine Übersicht über das derzeitige Engagement der deutschen Banken und Versicherer in Griechenland.
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In der Debatte um eine Beteiligung privater Gläubiger an der Lösung der griechischen Schuldenkrise haben sich die Euro-Finanzminister auf eine Linie verständigt. Angestrebt wird demnach eine Laufzeitenverlängerung griechischer Schulden, sobald Staatsanleihen fällig werden. Dabei soll auf Banken und Versicherungen aber kein Druck ausgeübt werden, neue Bonds zu zeichnen. Im Folgenden eine Übersicht über das derzeitige Engagement der deutschen Banken und Versicherer in Griechenland.

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FMS Wertmanagement, die Bad Bank der Hypo Real Estate: 7,4 Milliarden Euro. Für die Verluste der Bank kommt der staatliche Rettungsfonds Soffin auf - letztlich der Steuerzahler.

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Commerzbank: 2,9 Milliarden Euro. Das Engagement der staatlich gestützten Bank besteht vor allem aus Staatsanleihen. Commerzbankchef Martin Blessing hatte sich dennoch kürzlich für eine rasche Umschuldung Griechenlands ausgesprochen.

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Deutsche Bank (inklusive Postbank): 1,6 Milliarden Euro

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Allianz: 1,3 Milliarden Euro (Stand Ende 2010). Finanzchef Paul Achleitner hatte sich bereits Ende Mai gegen eine Umschuldung ausgesprochen.

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Munich Re: 1,1 Milliarden Euro

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EAA, die Bad Bank der WestLB: 1,1 Milliarden Euro. Hinzu kommen noch 343 Millionen Euro, die sich noch in den Beständen der WestLB einschließlich der Tocher Westimmo befinden.

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DZ Bank: 1,0 Milliarden Euro

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LBBW: 698 Millionen Euro. Die baden-württembergische Landesbank hat ihr Engagement bis Ende Juni in fast allen EU-Ländern drastisch heruntergefahren, in Griechenland binnen eines Jahres halbiert.

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Landesbank Berlin: 448 Millionen Euro (Stand Ende 2010)

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WGZ Bank: 316 Millionen Euro (Stand Ende 2010)

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NordLB: 273 Millionen Euro (Stand Ende März 2011). Die NordLB rechnete als erste deutsche Großbank offiziell mit einem Schuldenschnitt für Griechenland und hat dafür Vorsorge getroffen. In welcher Form, blieb zunächst offen.

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BayernLB: 121 Millionen Euro

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HSH Nordbank: rund 100 Millionen Euro

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Dekabank: 76,2 Millionen Euro

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Helaba: 64 Millionen Euro

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Talanx: Neun Millionen Euro

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EZB: 140 Milliarden Euro. Das mit weitem Abstand größte Risiko trägt die Europäische Zentralbank, die zunehmend griechische Anleihen auf ihre Bilanz nimmt. Entsprechend dem Anteil von 27 Prozent sind die deutschen Steuerzahler mit 37,8 Milliarden Euro in griechischen Anleihen investiert.

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