Neue Mercedes M-Klasse Mehr Kanten, weniger Verbrauch

Kraft wie ein Kampfsportler und Appetit wie ein Unterwäschemodell - das sind die Extreme, die Mercedes mit der neuen M-Klasse unter einen Hut bringen will. Dafür haben die Schwaben bei dem SUV um jedes Gramm CO2 gerungen und den Verbrauch auf Kleinwagen-Niveau gedrückt.
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Mercedes M-Klasse: 1,2 Millionen Fahrzeuge vom Typ M-Klasse hat Mercedes in den vergangenen 15 Jahren verkauft. Demnächst tritt die dritte Generation der Baureihe an, die jetzt in Stuttgart erstmals enthüllt wurde und die auf der IAA im September in Frankfurt Publikumspremiere feiert.

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Mehr Kanten: Die Mercedes M-Klasse folgt dem neuen Trend im Autodesign zur Kantigkeit. Auch das SUV-Modell, einst geschmeidig gerundet, zeigt in der jüngsten Form Ecken, Sicken, und eben Kanten im Blech.

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Weniger ist mehr: Vier- und Sechszylindermotoren sind für die M-Klasse in Europa vorgesehen. Ein Modell mit V8-Aggregat gibt es nur für die USA und andere Märkte außerhalb Europas. Einzige Ausnahme wird das Modell ML 63 AMG sein, der noch im Herbst gezeigt und Anfang 2012 eingeführt wird. Zu diesem Zeitpunkt soll auch ein Modell mit Diesel-Hybridantrieb vorfahren.

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Klare Linien: Das Interieur der neuen M-Klasse wirkt aufgeräumt und klar. Über einen Drehschalter in der Mittelkonsole wird das On- und Offroad-Paket mit sechs Fahrprogrammen gesteuert. Es stehen ein Automatikprogramm, zwei spezielle Offroad- sowie drei Straßen-Programme zur Verfügung. Durch drehen des Schalters werden die Fahrwerks-Einstellungen und der Triebstrang den spezifischen Anforderungen angepasst.

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Aerodynamischer Feinschliff: Um die Windschlüpfigkeit der M-Klasse zu verbessern wurden beispielsweise neue Außenspiegelgehäuse entwickelt, es wurde der Dachspoiler optimiert und der Unterboden und Motorraum verkleidet.

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Stämmiger Auftritt: Grundsätzlich wirkt die M-Klasse im neuen Dress wuchtiger und massiger als die Vorgängermodelle. Allerdings blieb das Gewicht trotz zusätzlicher Ausstattungen gleich - immerhin. Der Grund dafür sind diverse Aluminiumteile und ein Armaturenträger aus Magnesium.

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Feinschliff am Fahrwerk: Die neue M-Klasse, das kündigen die Ingenieure vollmundig an, biete ein komfortableres Fahrwerk, ein agileres Handling und bessere Geländeeigenschaften als die bisherigen Generationen.

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SUV im Trend: Grundsätzlich bleibt nach wie vor die Sinnfrage von überdimensionierten Allradlern für hiesige Straßenverhältnisse unbeantwortet. Mercedes redet sich - für einen gewinnorientiertes Unternehmen völlig normal - heraus, der Markt, also die Kundschaft, verlange eben nach Autos dieser Machart.

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