Sylt, Norderney, Usedom Wo der Ferienhauskauf lohnen kann

Der Markt für Ferienimmobilien boomt. Vor allem an Nord- und Ostsee trifft vielerorts eine rege Nachfrage auf ein kaum steigendes Angebot. Eine Auswahl der beliebtesten Urlaubsziele - und daher auch attraktivsten Standorte für Investments.
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Wachstumsmarkt: Immer mehr Deutsche machen Urlaub im Ferienhaus - und immer mehr kaufen sich ein solches, um damit als Vermieter auch Geld zu verdienen. Die bevorzugte Region für beides ist die deutsche Nord- und Ostseeküste (im Bild: die Nordseeinsel Sylt).

Das bestätigt die aktuelle "Deutsche Ferienhaus Analyse" des Vermittlungsportals Homeaway. Demnach ist Deutschland das beliebteste Ferienhaus-Reiseziel der Deutschen. Ein Drittel aller deutschen Ferienhausurlauber bleiben im Lande. Die meisten davon fahren an die Ostsee, mit steigender Tendenz. Aber auch die Nordsee findet weiterhin großen Zuspruch.

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Ein Spiegelbild bietet der Markt für Ferienimmobilien: Fast die Hälfte aller deutschen Ferienhauskäufer erwirbt ihr Objekt laut Umfrage von Homeaway und dem Maklerhaus Engel & Völkers hierzulande. Der weitaus größte Teil dieser Objekte steht wiederum an Nord-und Ostsee. Im Ausland liegen Spanien, Österreich und Italien vorn in der Gunst der Käufer.

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Promi-Insel: Eine Ausnahmestellung am deutschen Immobilienmarkt hat die Insel Sylt, die sich seit Jahren eines ungebrochenen Interesses bei Urlaubern und Kapitalanlegern erfreut. Makler Tom Kirst von Dahler & Company erwartet auch in den kommenden Jahren steigende Preise. Die erreichen laut einer Übersicht von Engel & Völkers bei exklusiven Landhäusern schon jetzt Werte von bis zu 16 Millionen Euro. Im Einzelfall dürfte die Grenze jedoch nach oben flexibel sein.

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Familienidyll: Auch auf Norderney herrscht Maklerangaben zufolge rege Nachfrage nach Ferienimmobilien - bei kaum steigendem Angebot. Laut Engel & Völkers kostet ein Einfamilienhaus auf der Insel in sehr guter Lage bis zu 1,5 Millionen Euro. Eine Wohnung in mittelmäßiger Lage ist schon für knapp 4000 Euro pro Quadratmeter zu haben.

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Bäderhochburg: Auf Usedom gehören die Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin zu den bevorzugten Lagen. Engel & Völkers beziffert den Preis für ein Haus mit bester Ausstattung in Toplage auf bis zu 2,5 Millionen Euro. Wer vor allem selber nutzt und bereit ist, in weniger gute Lage auszuweichen, kann allerdings bereits ab 200.000 Euro zum Zuge kommen.

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Urlaubsgigant: Rügen ist die größte deutsche Insel und der Hauptumsatzträger für die Fremdenverkehrsbranche Mecklenburg-Vorpommerns. Ein Viertel aller Übernachtungen des Landes entfällt auf die Insel mit den Kreidefelsen. Wer dort sesshaft werden oder stets im eigenen Haus urlauben möchte, muss mit Einstiegspreisen ab 200.000 Euro kalkulieren. Für anspruchsvollere Investoren reicht die Preisliste laut Engel & Völkers bis 1,5 Millionen Euro.

Foto: Stefan Sauer/ picture alliance / dpa
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