Miniatur Wunderland in Hamburg Eröffnung des weltweit kleinsten Flughafens

Die größte Herausforderung waren Start und Landung: Der Ort Knuffingen im Hamburger Miniatur Wunderland hat nun auch einen Flughafen. Sechs Jahre Arbeit und viel Recherche stecken darin - das Ergebnis ist ein unfassbar detailreiches Klein-Kunstwerk.
1 / 13

Zuschauer im Hamburger Miniatur Wunderland: Seit genau zehn Jahren kann man in der historischen Speicherstadt die Welt als Modell anschauen. Mit einer Kleinstadt namens Knuffingen fing 2001 alles an. Inzwischen hat das Miniatur Wunderland in Hamburg längst alle Rekorde der weltweiten Modellbaugemeinde geknackt.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
2 / 13

Abflug auf dem Spielzeugairport: Sechs Jahre lang hat Gerrit Braun, der Gründer des Wunderlands, am Flughafen gearbeitet. Er ist die neueste Attraktion im Miniatur Wunderland. Allein sechs Computer und 40 Satelliten braucht es, um Flugzeuge und Fahrzeuge mittels Infrarottechnik unfallfrei über das Flughafengelände zu lenken.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
3 / 13

Motivation contra Resignation: Mehrmals stand der 43-Jährige kurz davor, das Projekt aufzugeben. "Manche Probleme schienen einfach unlösbar." Die allergrößte Schwierigkeit bestand darin, die Flugzeuge überhaupt abheben und landen zu lassen.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
4 / 13

Wasser Marsch!: Das Großfeuer am Sandtorkai gehört zu den spektakulärsten Szenen im Miniatur Wunderland

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
5 / 13

Ferngesteuerte Transportmittel: Frachter gleiten über echtes Wasser und Züge fahren über mehrere Stockwerke. Dirigiert wird diese Choreografie von 46 Computern. Die Programme dafür hat Gerrit Braun, der Wirtschaftsinformatik studiert hat, selbst geschrieben.

Foto: TMN
6 / 13

Durch die Spielzeuglandschaften rattern 930 Züge: Der längste misst 15 Meter mit mehr als 11.000 Waggons

Foto: TMN
7 / 13

Kirche St. Michaelis, kurz "der Michel": Hamburgs Wahrzeichen wurde anhand von Originalplänen und Fotos detailliert nachgebaut

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
8 / 13

St. Pauli Landungsbrücken: Dieser Ort darf im Wunderland natürlich nicht fehlen

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
9 / 13

Angefangen hat alles mit einer verrückten Idee von Brauns Zwillingsbruder Frederik. "Lass uns die größte Modelleisenbahn der Welt bauen", sagte er zu seinem Bruder. Der erklärte seinen Zwilling zuerst für verrückt - und ließ sich dann doch überzeugen.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
10 / 13

Klebstoff ist wichtig, aber auch Geduld: Die Braun-Brüder wollen im Wunderland die Wirklichkeit abbilden, so realistisch wie möglich. Dafür nehmen sie Arbeitswochen von 70 Stunden und mehr in Kauf.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg
11 / 13

Einwohner der Spielzeugwelt: Zusammen mit 82 Mitarbeitern hat Gerrit Braun auf der 150 Quadratmeter großen Flughafenfläche 75 Gebäude, 5000 Autos und 15.000 Figuren aufgebaut

Foto: DPA
12 / 13

Demonstranten aus Plastik: Selbst die Demokratie hat ihren Platz im Miniatur Wunderland

Foto: REUTERS
13 / 13

Las Vegas in klein: Die amerikanische Spielerstadt wurde nach Hamburg verfrachtet. Auch an dem nächsten Projekt wird schon gearbeitet. In zwei Jahren soll die Themenwelt "Italien" fertig sein.

Foto: TMN
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.