G8-Treffen Die Mächtigen, die sich in Deauville treffen

Im französischen Badeort Deauville treffen sich am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen (G8). Ein Überblick über die Vertreter aus den jeweiligen Staaten.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die CDU-Vorsitzende regiert Deutschland seit dem 22. November 2005 und ist die erste Frau im Kanzleramt. Sie führt derzeit eine Koalitionsregierung mit der FDP. Das amerikanische "Time Magazine" zählt sie zu den mächtigsten Menschen der Erde.

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Japans Premierminister Naoto Kan: Der Politiker ist seit dem 8. Juni 2010 im Amt und Mitglied der Demokratischen Partei. Kan trat als Reformer an und wollte die chronisch schwache Wirtschaft ankurbeln. Im vergangenen Jahr erlitt seine Partei bei den Wahlen allerdings Verluste, danach stand Kan politisch vor dem Aus. Seit dem Erdbeben vom 11. März regiert er ein Land im Ausnahmezustand.

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Kanadas Premierminister Stephen Harper: Er ist der 22. Regierungschef des Landes und vertritt eine konservativ-liberale Wirtschaftspolitik. Harper steht für außenpolitische Nähe zu den USA und ist gerade bei vorgezogenen Wahlen Anfang Mai im Amt bestätigt worden. Kanadas Soldaten sind weltweit bei internationalen Missionen im Einsatz.

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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy: Der konservative Politiker diente dem Land auch als Innen-, Finanz- und Wirtschaftsminister, bevor er am 16. Mai 2007 Präsident wurde. Sarkozy ist mit der Sängerin Carla Bruni verheiratet. Er gilt als Law-and-Order Mann und schob entscheidend den Militäreinsatz gegen Libyen an.

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Großbritanniens Premier David Cameron: Der konservative Brite ist seit dem 11. Mai 2010 im Amt und regiert mit den Liberalen. Cameron verpasste seiner Partei einen Modernisierungskurs. Nach der Amtsübernahme brachte er das noch immer von der Wirtschaftskrise schwer gezeichnete Großbritannien auf harten Sanierungskurs.

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Italiens Premierminister Silvio Berlusconi: Der Multimilliardär ist seit dem 8. Mai 2008 im Amt. Er hatte das Land zuvor schon zwei Mal geführt. Italien kämpft mit einer hohen Verschuldung - der Regierungschef mit der Justiz, auch wegen einer angeblichen Sexaffäre mit einer Minderjährigen.

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Russlands Präsident Dmitri Medwedew: Der Nachfolger von Wladimir Putin ist seit dem 7. Mai 2008 im Amt. Medwedew gibt sich liberal. Seine wichtigsten Ziele sind die Modernisierung von Politik und Wirtschaft und ein international starkes Russland. Ob er 2012 noch einmal - möglicherweise gegen Putin - antritt, ist offen.

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US-Präsident Barack Obama: Der erste farbige Präsident der USA reist zu seinem dritten G8-Gipfel. Der Demokrat ist seit dem 20. Januar 2009 als 44. Präsident im Amt und steht vor großen Problemen: Die Verschuldung und die Arbeitslosigkeit sind hoch, die Konjunktur lahmt.

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