G8-Treffen Die Gipfel-Agenda

Die Staats- und Regierungschef der acht großen Industriestaaten (G8) treffen sich heute im nordfranzösischen Badeort Deauville. Nach Fukushima und den Aufständen in der arabischen Welt gibt es auf dem zweitägigen Gipfeltreffen viel zu besprechen. Ein Überblick über die wichtigsten Themen.
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Deauville: Der diesjährige G8-Tagungsort gilt als eines der charmantesten Seebäder Frankreichs. Seit Jahrzehnten zieht der Ort die Reichen und Schönen an. Von Prinz Ali Khan und Rita Hayworth über Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones bis hin zu Brad Pitt reicht die Liste derer, die schon da waren. Für das zweitägige Gipfeltreffen wurde der Ort weitgehend abgeriegelt.

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Atom und Klima: Nach der Atomkatastrophe in Fukushima wollen die G8 ein Signal der Solidarität mit ihrem Mitglied Japan setzen - und über eine Verschärfung internationaler Sicherheitsregularien diskutieren. Sechs Monate vor der nächsten UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban ist vor diesem Hintergrund auch ein Gedankenaustausch zu Fragen des Klimaschutzes vorgesehen.

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Arabischer Frühling und Afrika: Nach den Revolutionen in der arabischen Welt wollen sich die G8 als Partner anbieten, um den demokratischen Wandel, wirtschaftliche und soziale Reformen zu unterstützen. Zudem sind Finanzhilfen und ein Schuldenerlass für Ägypten und Tunesien vorgesehen. Zudem wollen die G8 über Demokratieprozesse in anderen afrikanischen Ländern, den weiteren Kampf gegen den Hunger und eine bessere Gesundheitsversorgung debattieren.

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Internationale Sicherheit: Erörtert werden soll die Lage in Brennpunkten wie Libyen, Syrien, Iran, Afghanistan und Pakistan. Ins Visier nehmen wollen die G8 auch den globalen Drogenschmuggel und den Anti-Terrorkampf, speziell in der Sahelzone.

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Internet: Erstmals wollen sich die Staats- und Regierungschefs mit Perspektiven des Internets als Wachstumstreiber und Medium der weltweiten Kommunikationsfreiheit befassen. Ziel ist ein Ausbau der Zusammenarbeit für ein "verantwortungsvolles Internet". Dazu zählen der Schutz privater Daten, des geistigen Eigentums und der Kampf gegen Cyberkriminalität.

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Weltwirtschaft: Umwelttechnologien mit ihren großen Potenzialen für Wachstum und Beschäftigung in den Industrieländern sollen weiterentwickelt werden. Im Welthandel wollen sich die G8 zum Prinzip des Multilateralismus bekennen, also der prinzipiellen Kooperation und Gleichberechtigung.

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IWF-Präsidentschaft: Auch wenn das Thema nicht offiziell auf der Agenda steht: Am Rande dürfte auch die Nachfolge des zurückgetretenen Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, erörtert werden. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hatte am Mittwoch ihre Kandidatur für den IWF-Chefposten erklärt.

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