Pay Performance Welche Konzernchefs ihr Geld wert sind

Welche Konzernchefs in Europa haben im Jahr 2010 den besten Gegenwert für ihr Gehalt erzielt? manager magazin hat gemeinsam mit der Berliner Humboldt-Universität die Leistungsbilanz der Konzernlenker erstellt. Unter den Top 12 in Europa finden sich auch Dax-Vorstandschefs.
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Welche Konzernchefs in Europa haben im Jahr 2010 den besten Gegenwert für ihr Gehalt erzielt? Wer ist sein Geld wert, wer nicht? manager magazin hat gemeinsam mit der Berliner Humboldt-Universität die Leistungsbilanz der Konzernlenker erstellt. Unter den Top 12 in Europa finden sich auch Dax-Vorstandschefs.

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Top 12
Bill McDermott (l) und Jim-Hagemann Snabe, die Vorstandschefs des Softwarekonzerns SAP, erhielten für das Jahr 2010 (auf zwölf Monate hochgerechnet) rund 4,8 Millionen Euro Gehalt. Im Gegenzug erzielten sie einen Ertrag für die Aktionäre in Höhe von 6,8 Prozent ("Total Shareholder Return", also Wertentwicklung einschließlich Dividende korrigiert um die Kosten des Eigenkapitals). Die Eigenkapitalrendite (ebenfalls korrigiert um die Kosten des Eigenkapitals) betrug bei SAP im Jahr 2010 13,3 Prozent. Daraus ergibt sich im "Pay Performance" Ranking Platz 12.

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Top 11
Jürgen Hambrecht, der ehemalige Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, hat für das Jahr 2010 rund 5,1 Millionen Euro Vergütung kassiert. Gleichzeitig konnte sich Hambrecht mit einem Total Shareholder Return in Höhe von 30 Prozent und einer Eigenkapitalrendite von 13 Prozent von den Aktionären verabschieden - das bedeutet Platz 11 im europäischen Pay-Performance-Vergleich.

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Top 10
Oswald J. Gruebel, der Leiter des Schweizer Bankhauses UBS, schneidet im Pay-Performance-Ranking noch einen Tick besser ab als BASF-Chef Hambrecht. Der Ertrag für die UBS-Aktionäre fiel mit 13,5 Prozent zwar bescheidener aus als bei BASF, und auch die Eigenkapitalrendite war mit 9,3 Prozent bei der UBS niedriger. Doch Grübel begnügte sich für das Jahr 2010 auch mit 2,1 Millionen Euro Gehalt - ungewöhnlich wenig für einen Topbanker.

Foto: EDDY RISCH/ AP
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Top 9
Marius Kloppers, der Chef des Rohstoffkonzerns BHP Billiton, fuhr für seine Aktionäre einen Total Shareholder Return in Höhe von 32 Prozent ein. Die Eigenkapitalrendite lag bei ebenfalls stolzen 21 Prozent. Kloppers hat 2010 mit Bezügen von 7,6 Millionen zwar üppig verdient, aber gleichzeitig auch üppigen Gegenwert geschaffen - Platz 9 im Ranking.

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Top 8
David Brennan, der Vorstandschef des Pharmakonzerns AstraZeneca, verdiente 2010 rund 7,7 Millionen Euro. Dem steht ein Ertrag für die Aktionäre (Kurssteigerung einschließlich Dividenden) in Höhe von 32 Prozent gegenüber - das reicht für einen achten Platz.

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Top 7
Paul Walsh, Vormann des britischen Getränkekonzerns Diageo, nahm mit Bezügen von rund 8,4 Millionen Euro einen ordentlichen Schluck aus der Pulle. Die Eigenkapitalrendite (40 Prozent) und der Ertrag für die Aktionäre (11,2 Prozent) können sich jedoch auch sehen lassen.

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Top 6
Paul Polman, der Lenker des Konsumgüterriesen Unilever, verdiente für das Jahr 2010 4,7 Millionen Euro, deutlich weniger als Walsh. Mit einer erzielten Eigenkapitalrendite von 26 Prozent und einem Total Shareholder Return von 11,2 Prozent ließ er den Diageo-Vormann deshalb hinter sich und sicherte sich im Pay-Performance-Ranking den sechsten Platz.

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Top 5
Tom Albanese, der Vorstandschef des Rohstoffriesen Rio Tinto, gab sich mit einer Vergütung von 3,6 Millionen Euro für das Jahr 2010 vergleichsweise bescheiden. Gleichzeitig erzielte er eine Eigenkapitalrendite von knapp 20 Prozent und einen Ertrag für die Aktionäre in Höhe von 30 Prozent. Damit gehört er zu den fünf Konzernchefs in Europa, die gemessen an ihrem Gehalt den meisten Gegenwert bieten.

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Top 4
Paul Bulcke der Chef des Schweizer Konsumgüterherstellers Nestlé kassierte für das Jahr 2010 einschließlich variabler Gehaltsbestandteile rund 10,5 Millionen Euro - und gehört damit zu den bestbezahlten Konzernchefs in Europa. Gleichzeitig konnten sich Nestlé-Aktionäre über einen Total Shareholder Return in Höhe von 21 Prozent freuen, und die Eigenkapitalrendite des Konzerns schoss im Vorjahr auf 57 Prozent. Das ist Topleistung für das Topgehalt.

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Top 3
Paul Adams, der Chef von British American Tobacco, erreichte mit 3 Millionen Euro für 2010 nicht einmal ein Drittel der Bezüge seines Kollegen Bulcke. Mit 27 Prozent Ertrag für die Aktionäre und knapp 30 Prozent Eigenkapitalrendite schob er sich auf Rang 3 im Pay-Performance-Ranking.

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Top 2
Severin Schwan , der Chef des Schweizer Pharmakonzerns Roche, kassierte für 2010 rund 5,4 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte er die Eigenkapitalrendite des Konzerns auf 97 Prozent hieven - Platz 2 in der Rangliste.

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Top 1
Karl-Johan Persson , der Chef der schwedischen Bekleidungskette Hennes & Mauritz, gab sich für 2010 mit 1,1 Millionen Euro zufrieden. Dem stehen 38 Prozent Eigenkapitalrendite sowie ein Ertrag für die Aktionäre (Kurssteigerung plus Dividende) in Höhe von knapp 27 Prozent gegenüber. Kein Konzernchef in Europa erzielte so viel Gegenwert für sein persönliches Gehalt - Persson erhält einen Pay-Performance-Höchstwert von 100 und ist damit die Benchmark, an der sich die anderen Vorstandschefs messen lassen müssen.

Foto: H&M / Mattias Bardå
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