Tod des Terrorchefs Für diese Anschläge ist bin Laden verantwortlich

Der Name Osama bin Laden ist untrennbar mit den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und Washington verbunden. Doch auf das Konto des so genannten Terrorfürsten gehen noch weitere Taten. Ein Überblick.
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Osama bin Laden, Amerikas Staatsfeind Nummer Eins, ist tot. US-Elite-Kräfte töteten den Al-Kaida-Chef in Pakistan. US-Präsident Barack Obama verkündete in einer Fernsehansprache in Washington den Tod des meistgesuchten Terroristen der Welt. Hier ein Überblick über einige der schlimmsten Anschläge, die bin Laden zu verantworten hat.

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7. August 1998: Bei fast zeitgleichen Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) sterben 230 Menschen. Mehr als 5000 werden verletzt. Als Drahtzieher gelten bin Laden und sein Netzwerk al-Kaida.

Besonders verheerend war der Anschlag in Nairobi, bei dem 219 Menschen ums Leben kamen. Unter den Toten waren 12 Amerikaner und rund 100 kenianische Botschaftsmitarbeiter. In Daressalam, wo eine Bombe die Fassade der Botschaft wegriss, starben 11 tansanische Angestellte. 75 Menschen wurden verletzt.

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11. September 2001: Diese Anschläge haben die Welt verändert. 19 islamistische Terroristen greifen die Symbole amerikanischer Macht an und töten rund 3000 Menschen. Die Bilder der einstürzenden Türme des World Trade Centers in New York, in die die Terroristen zwei Verkehrsmaschinen gelenkt hatten, gingen um die Welt und lösten Entsetzen aus.

Ein drittes Flugzeug zerschellte im Westteil des Pentagon in Washington. Offenbar nach einem Kampf im Cockpit stürzte kurz darauf bei Pittsburgh (Pennsylvania) eine vierte Maschine auf freiem Feld ab.

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31. August 2004: Eine mutmaßliche Tschetschenin sprengt sich in Moskau am Eingang der belebten U-Bahn-Station Rischskaja in die Luft. Elf Menschen sterben, darunter die Attentäterin und ihr Komplize, ein seit langem gesuchter Terrorist aus der nordkaukasischen Teilrepublik Karatschai-Tscherkessien. Rund 50 Menschen werden verletzt. Die Terrorgruppe Islambuli-Brigaden der al-Kaida bekennt sich zu der Tat.

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23. Juli 2005: Bei einer Serie von Anschlägen im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich werden 66 Menschen getötet. Ein Terrorist rast mit seinem Auto in die Eingangshalle des Ghazala Garden Hotels und sprengt sich dort in die Luft. Zu den Anschlägen bekennen sich eine mit dem Terrornetzwerk al-Kaida verbundene Organisation und die Gruppe "Heilige Krieger von Ägypten".

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9. November 2005: Drei Selbstmordattentäter reißen in der jordanischen Hauptstadt Amman 60 Menschen mit in den Tod. Die stärkste Explosion ereignet sich im Radisson SAS Hotel während einer Hochzeitsfeier, wo sich der Terrorist unter die Gäste mischte. Auch in den Fünf-Sterne-Hotels Grand Hyatt und Days Inn detonieren Bomben. Die bis dahin im Irak operierende Terrorgruppe al-Kaida im Zweistromland um den Jordanier Abu Mussab al-Sarkawi bekennt sich zu der Tat.

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