Lebensmittel Welt in der Ernährungskrise

Lebensmittel werden immer teurer, das geht auch die reichen Staaten an. Denn Hungeraufstände destabilisieren ausgerechnet jene Schwellenländer, die den globalen Aufschwung tragen.
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Welt in der Nahrungskrise: Während auf immer weiter steigende Preise spekuliert wird, kämpfen viele um ihr täglich Brot.

Foto: Ein Bauer auf der Suche nach Wasser in einem ausgetrocknetem Flussbett in der chinesischen Provinz Yunnan

Foto: Chun Lei/ picture alliance / dpa
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Brotprotest: Einer der Auslöser für die Revolten in den arabischen Ländern und Nordafrika waren die Anfang des Jahres auf Rekordniveau gestiegenen Lebensmittelpreise. So demonstrierten Tunesier mit Baguette gegen den Diktator Ben Ali.

Foto: MARTIN BUREAU/ AFP
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Lebensmittelderivate: Seit Finanzinvestoren seit 2005 weitaus weniger reguliert als zuvor mit Finanzinstrumenten auf Rohstoffe handeln dürfen, haben sich die Preissprünge auch für die Lieferungen der Rohstoffe an sich potenziert.

Foto: ? Frank Polich / Reuters/ REUTERS
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Futtervernichter: In Industrieländern wandern bis zu 40 Prozent der Nahrungsmittel in die Tonne. Nicht nur aus Verschwendung, sondern weil es strikte Verfallsdaten verlangen. Wendet sich der Verbraucherschutz so durch steigende Nahrungsmittelpreise eines Tages gegen die Verbraucher selbst?

Foto: dapd
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Wege aus der Hungerfalle: Mit viel Technik und dem nötigen Kapital lassen sich die Erträge in der Landwirtschaft steigern. Bis auf zwei Zentimeter genau ernten beispielsweise modernste Mähdrescher Felder ab. Dadurch steigt der Ernteertrag um bis zu 10 Prozent. Effektiv wirken auch GPS-gesteuerte Düngung oder Tröpfchenbewässerung.

Foto: Corbis
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Lebensmitteltechniker: Wissenschaftler steigern die Produktivität von Pflanzen auch mithilfe von Metabolomik oder Gentechnik.

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Vertikalbauern: Noch sind sie eine futuristische Vision – Hochhäuser in Städten, auf deren Stockwerken Korn und Gemüse angebaut werden. Doch die nahrungsmittelknappheit könnte eines Tages den Bau alternativer Anbauflächen profitabel und damit machbar werden lassen.