Mini vom Rolls-Royce-Designer Luxus im Kleinformat

Was kommt dabei heraus, wenn ein Designer von Rolls-Royce den Mini verfeinert? Ein Kleinwagen mit Klavierlack, Walnuss-Wurzelholz und Walknappa-Leder für 46.900 Euro. Der kleine Krösus ist kein Einzelfall. Schon Fiat und Aston Martin folgen dem Trend zum Nobelzwerg.
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Mini "Inspired by Goodwood": Die Idee ist eigentlich simpel. BMW ließ einen Kleinwagen der Konzernmarke Mini von der Konzernschwester Rolls-Royce mit allem möglichen Schnickschnack ausstatten. Heraus kam ein Luxus-Stadtauto, das jetzt in einer Sonderauflage von tausend Exemplaren verkauft werden soll.

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Funkelnder Klavierlack: Rolls-Royce trägt den Lack auf den Edelkarosserien in vielen Schichten auf, um einen speziellen Glanz zu erzielen. Nach diesem Rezept werden auch die Sondermodelle Mini "Inspired by Goodwood" lackiert.

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Holz und Leder: Feine Furniere und zartes Leder schmücken das Interieur, in dem sonst Plastik vorherrscht. Ob Mini-Kunden derartigen Old-School-Luxus tatsächlich mögen, muss sich erst noch herausstellen.

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Spezielle Schrifttype: Die Tachoskala beim Sondermodell ist schwarz und sie trägt, wie das Vorbild Rolls-Royce, die gleichen Schrifttypen wie die Anzeigen der Nobelmarke. Leider besteht der Zierring um den Tacho weiterhin aus verchromtem Plastik.

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Auslegeware: Hochfloriger Teppich, wie er normalerweise in den Luxuslimousinen von Rolls-Royce verlegt wird, kommt auch beim Mini-Sondermodell zum Einsatz.

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Horrender Preis: Mini verlangt für das von Rolls-Royce ausstaffierte Sondermodell den fast schon absurden Preis von 46.900 Euro. Mehr Geld dürfte sich mit einem Auto dieses Formats kaum verdienen lassen.

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Fiat nach Ferrari-Art: Auch Fiat ließ bereits das Retro-Modell 500 mit Ferrari-Zutaten veredeln und aufpeppen. Viele der Kleinwagen sind inzwischen als Ersatzautos bei Ferrari-Händlern im Dienst.

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Aston Martin Cygnet: Die britische Sportwagenmarke peppt den Toyota iQ im Stil des Hauses auf und verkauft ihn dann für rund 38.000 Euro an Kunden, die auch bei Kleinstautos für die Stadt keine Kompromisse in Sachen Markenimage machen wollen.