Bürogebäude Wo sich in Holland das Investment lohnt

Die Niederlande ziehen nach dem Ausklang der Wirtschaftskrise wieder viel Geld von Immobilieninvestoren an. Über Fonds können auch deutsche Privatanleger dort investieren. Die Bilderstrecke zeigt, wo es sich lohnen kann.
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Das Umfeld: Die niederländische Wirtschaft steht ähnlich wie die deutsche nach der Krise wieder robust da. Einem Einbruch des Wirtschaftswachstums um beinahe 4 Prozent im Jahr 2009 folgte ein Plus von 1,7 Prozent im vergangenen Jahr. Für 2011 wird zwar auch in den Niederlanden damit gerechnet, dass der Aufschwung leicht abflaut. Einen Rückfall in eine Rezession halten Ökonomen aber für höchst unwahrscheinlich.

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Die Immobilienmärkte: Die Niederlande locken wieder viel Geld internationaler Immobilieninvestoren an. Laut Immobiliendienstleister Jones Lang LaSalle (JLL) flossen 2010 insgesamt 6,1 Milliarden Euro in den holländischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das sind etwa 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2009 liegt laut JLL bei etwa 6,9 Milliarden Euro pro Jahr ( zum Vergleich: Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt legte 2010 um 85 Prozent auf etwa 19,6 Milliarden Euro zu).

Die Investoren bevorzugen Standorte wie Amsterdam (im Bild: das Rijksmuseum) und ...

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... die Hafenstadt Rotterdam sowie Den Haag und Utrecht, die gemeinsam das Herz der so genannten Randstad bilden. Dieses wirtschaftliche Zentrum der Niederlande beherbergt etwa 40 Prozent der Bevölkerung.

Der Vorzug: Die Preise und Mieten für Büro- und Einzelhandelsgebäude dort gelten ähnlich wie die deutschen als stabiler und weniger volatil als etwa in Frankrich oder Großbritannien. Die Preise sind auch noch nicht so stark gestiegen, entsprechend sind höhere Renditen möglich. In den großen Städten wie Rotterbam und Amsterdam erreichen sie in 1A-Lagen Experten zufolge maximal Werte von 5,5 Prozent. Doch auch ...

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... so genannten B-Städten wie Groningen (im Bild: der Marktplatz dort) haben für Investoren ihren Reiz. Fachleuten zufolge sind dort höhere Renditen möglich, weil die Preise noch nicht so stark gestiegen sind. Die Kunst liegt allerdings darin, das richtige Objekt zu finden.

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