Family Offices Der Boom der privaten Geldverwalter

Reiche verlassen sich selten auf die Dienste der Banken. Stattdessen engagieren sie eigene Vermögensverwalter. Ein Weg, der jetzt auch weniger Betuchten offensteht.
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Im Namen der Quandts: Christian Stadermann (Foto; 45) lenkt die Milliarden des HQ Trust in Bad Homburg. Rund die Hälfte des Kapitals steckt derzeit in Private Equity und Hedgefonds, ein Viertel in Sachwerten wie Rohstoffen und Immobilien, der Rest in Anleihen und Aktien.

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Den Schwestern Gabriele Quandt-Langenscheidt (im Bild mit Ehemann Florian Langenscheidt; 58), Colleen-Bettina Rosenblat-Mo (48) sowie Anette-Angelika May-Thies (56) und Katharina Geller-Herr (59) gehört HQ Trust. Die finanzkundige Gabriele reist mindestens einmal im Monat an und sieht nach dem Rechten.

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Lange Leine: Thomas Lange (44) hält nichts davon, risikoscheuen Kunden wie bisher üblich fast nur Anleihen ins Depot zu legen. Seine Kunden geben ein Renditeziel vor und lassen ihm ansonsten freie Hand.

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John Jahr jr. (45) vertraut Lange einen Teil des Vermögens an. Um seine Spielbanken in Hamburg und Wiesbaden kümmert er sich selbst.

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Auf Expansionskurs: Jens Spudy (48) vergrößert seinen Machtbereich: Vor einem Jahr luchste er UBS Sauerborn das Hamburger Team ab, ein halbes Jahr später kaufte er die Mehrheit beim Münchener Vermögensverwalter Döttinger/Straubinger.

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Klaus Murmann (79), Ex-Arbeitgeberpräsident, segelt gern. Da trifft es sich, dass Spudy & Co, an der er beteiligt ist, direkt an der Außenalster sitzt.

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Der Selbstverwalter: Anthony Boeckh (72) hat als Spross einer Unternehmerfamilie genug eigenes Geld zu behüten und nimmt darum kein fremdes an. Seine Antwort auf die Frage, was Anleger seit der Finanzkrise anders machen müssen, ist einfach: "Alles".

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