Techno Classica Blinkendes Chrom, filigrane Mechanik

Laut Wetterbericht steht das erste wohlige Frühlingswochenende bevor und wie bestellt dazu findet in Essen die "Techno Classica" statt, die größte Oldtimer-Messe der Welt. Die Altmetall-Saison 2011 kann beginnen, und mit ihr das große Geschäft mit den betagten Vehikeln.
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Porsche 356: Noch ist dieser Porsche-Klassiker unter einer Schutzhülle abgedeckt. Wenn die Messe am Donnerstag für das Publikum öffnet, soll alles glänzen. Insgesamt sind rund 2500 Sammlerstücke ausgestellt.

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Techno Classica: Schwelgerische Formen, blinkender Chromschmuck, filigrane Technik - bei der Oldtimer-Fachmesse Techno Classica in Essen (30. März bis 3. April 2011) steht fahrendes Altmetall in jeder Form im Mittelpunkt. Hier im Bild ein Delahaye 135 MS Ghia Aigle.

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Mercedes 300 SL: Dass die Hersteller nahezu komplett auf der Techno Classica präsent sind, ist inzwischen fast schon eine Selbstverständlichkeit. Hier nämlich haben die Autobauer die Chance, die Firmenhistorie zu verklären und an erfolgreiche Modelle zu erinnern.

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VW Golf Cabrio I Prototyp: VW hat das Jahr 2011 zum Cabrio-Jahr erklärt - was vor allem mit der Premiere des neuen Golf Cabrios zusammenhängt, das - obwohl ein Neuwagen - auch auf dem VW-Stand in Essen gezeigt wird. Dazu gibt es diesen Prototypen des ersten Golf Cabrios von 1976 zu sehen, der noch ohne den späteren Überrollbügel geplant war.

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Rarität: Ein besonders seltenes Stück ist dieser Fiat Mephistophele von 1924. Die Pflege des eigenen Erbes ist längst ein lukratives Geschäftsmodell. Experten taxieren allein in Deutschland den Jahresumsatz der Klassikerbranche zwischen fünf und sechs Milliarden Euro.

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Peugeot 504: Mit diesem Auto aus der Feder des italienischen Designers Pininfarina begann 1968 bei Peugeot eine neue Ära, denn das Modell der gehobenen Mittelklasse war eine komplette Neukonstruktion mit Einzelradaufhängung und Scheibenbremsen. In Essen steht der Wagen sozusagen als Urgroßvater der aktuellen Limousine der Marke, des Peugeot 508.

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Mercedes G-Klasse: Obwohl die Schwaben den Geländewagen noch immer bauen, ist er unter Auto-Fans bereits als Klassiker anerkannt. Dieser hier ist zur Feier des Firmenjubiläums mit Goldfolie beklebt.

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Mercedes 500 K: Das Thema "125 Jahre Automobil", stellt vor allem Mercedes-Benz in den Mittelpunkt, unter anderem mit einem Patent-Motorwagen von 1876, einem Mercedes Simplex von 1902 oder einem Ponton-Mercedes 180 - und eben dem Superstar 500 K.

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Oldtimer-Börse: Rund 2500 Oldtimer stehen auf der Techno Classica zum Verkauf. Zudem wird das britische Auktionshaus Coys 64 Auto- und Zweirad-Raritäten versteigern. Unter den Modellen, für die Meistbietende gesucht werden, ist eine Vespa Faro Basso, ein Mercedes 300 SL sowie ein Porsche 959, der mal Spaniens König Juan Carlos gehört haben soll und für den ein Kaufpreis von etwa 200.000 Euro erwartet wird.

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Der erste VW Kombi: Die Niedersachsen feiern in Essen 50 Jahre Mittelklasse, denn 1961 debütierte der VW 1500, intern Typ 3 genannt, als Limousine und als Kombi namens Variant. Zugleich markiert diese Premiere den Beginn der Kombi-Fahrzeuge aus Wolfsburg.

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Karmann Ghia Typ 34 Cabriolet: Lediglich zwölf Exemplare dieses Autos wurden gebaut, eines davon ist nun auf dem VW-Stand in Essen zu sehen. Ursprünglich sollte dieses Karmann-Modell 1963 auf den Markt kommen, doch die Karosserie erwies sich als zu wenig steif, also lies man den Plan fallen.

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Staatslimousine: Peugeot zeigt in Essen unter anderem auch diese extralange Landaulet-Version des Modells 607 Paladine. Deb Wagen nutzte Präsident Nicolas Sarkozy als Staatslimousine für Paraden und ähnliche Gelegenheiten.

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Auto exklusiv: Oldtimer faszinieren unter anderem auch deshalb, weil viele ihrer Details eben noch nicht industriellen Notwendigkeiten gehorchten oder dem strengen Kostendiktat von Betriebswirtschaftlern. So entstanden fahrende Kunstwerke, die noch heute verblüffen und anziehend wirken.

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VW Ceetah: Vor 40 Jahren zeigte Karmann mit dieser von Giugiaro gestalteten Studie namens Ceetah, wie ein Nachfolger des legendären Karmann Ghia aussehen könnte. Auf dem Weg zur Serienreife kam ihm jedoch der VW Scirocco in die Quere - die Studie Ceetah landete im Karmann-Museum in Osnabrück. Jetzt wurde das Auto fahrbereit gemacht und wird auf der Techno Classica in perfekt restaurierter Schönheit gezeigt.

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Paradies für Oldie-Fans: Wer auf der Techno Classica gleich selbst zum Oldtimer-Besitzer werden möchte, für den gibt es reichlich Gelegenheit. Das Angebot reicht von Allerwelts-Autos wie Opel Senator oder BMW 320 für wenige tausend Euro bis hin zu Ausnahmefällen wie einem Mercedes 540 K, für den man rund zwei Millionen Euro hinblättern muss - oder eben dem abgebildeten Einzelstück von Delahaye, das wohl weder für Geld noch für gute Worte zu bekommen sein dürfte.

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