Fünf Fitness-Irrtümer So trainieren Sie falsch

Die Frühlingstemperaturen locken wieder viele Freizeitsportler nach draußen. Wer im Winter wenig getan hat, hat jetzt zu kämpfen, ob als Jogger, beim Walken oder auf dem Fahrrad. Wer richtig trainieren will, sollte allerdings die größten Fitness-Irrtümer vermeiden.
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Fitness-Irrtum 1: Je mehr, desto besser

"Um schnell fit zu werden, muss ich so hart und so oft trainieren wie möglich." So denken viele, aber das ist Unfug. Ein gezielter Trainingsplan, der auf den individuellen Trainingsstatus abgestimmt ist, führt deutlich schneller zum Erfolg.

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Fitness-Irrtum 2: Je Nur wer Muskelkater hat, trainiert genug

Das ist schlichtweg falsch. Muskelkater ist keine Übersäuerung des Muskels, wie lange vermutet, sondern es sind kleinste Risse der Muskelfasern, die vor allem bei neuen ungewohnten Bewegungen auftreten. Sie führen nicht nachhaltig zu Schäden, sind allerdings auch kein Indikator dafür, dass man ausreichend trainiert hat.

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Fitness-Irrtum 3: Der optimale Trainingspuls liegt bei 220 minus Lebensalter

Diese Faustformel ist überholt. Die individuelle Leistungsfähigkeit und damit Trainingsempfehlung ist vielmehr von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig und nur zu einem sehr kleinen Teil vom Alter. Verlässliche Hinweise lassen sich mittels Laktattest in Kombination mit einer Spiroergometrie ermitteln.

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Fitness-Irrtum 4: Wer herzkrank ist, darf keinen Sport betreiben

Im Gegenteil: Sport kann sich bei Erkrankungen des Herzens oder der Gefäße positiv auswirken und wird daher sogar als Therapie eingesetzt, denn durch angemessenes Training wird der Herzmuskel gestärkt und der Blutdruck auf natürliche Weise gesenkt. Richtig ist nur, dass man Art und Umfang der Belastung vorab gut mit den behandelnden Ärzten abstimmen sollte.

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Fitness-Irrtum 5: Wer Sport macht, darf mehr essen

Richtig ist, dass sich Sport positiv auf den Stoffwechsel auswirkt und auch der Kalorienverbrauch steigt. Doch viele Leute haben hier eine falsche Vorstellung. Spielt ein etwa 80 Kilo schwerer Mann eine Stunde mit einem Partner im Doppel Tennis, verbraucht er gerade einmal 220 Kilokalorien. Trinkt er danach eine große Apfelschorle, ist der Mehrverbrauch schon fast wieder dahin. Wer mittels Sport abnehmen möchte, sollte also mit Extraportionen etwas vorsichtig sein.

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