Suche nach Vermissten Die Hoffnung schwindet

Über 6000 Tote und Verletzte, 70.000 Obdachlose: Die Lage in Japan ist dramatisch. Helfer aus aller Welt suchen nach Verschütteten, doch die Hoffnung auf Überlebende schwindet.
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Atomkraftwerk Fukushima I: Aus vier Reaktoren ist inzwischen radioaktive Strahlung entwichen, die Situation gerät zunehmend außer Kontrolle.

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Der Kraftwerkbetreiber Tepco versucht nach Angaben der japanischen Atombehörde, eine Zufahrtsstraße zum schwer beschädigten Reaktor 4 zu bauen, damit Feuerwehrfahrzeuge den Meiler erreichen können. Eine solche Baumaßnahme würde den Rettungseinsatz massiv erleichtern.

Foto: AP/ Tokyo Electric Power Co. via Kyodo News
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TV-Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung in der Anlage. Zwischenzeitlich mussten alle Arbeiter das Gebäude verlassen, weil erhöhte Strahlungswerte festgestellt worden waren.

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Am Mittwochmorgen (Ortszeit) war erneut ein Feuer in Reaktor 4 ausgebrochen. Einige Stunden später stiegen weiße Wolken aus Reaktor 3. Die genauen Umstände des Vorfalls waren vorerst noch unklar.

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Trostlosigkeit bestimmt das Bild in Japan: Längst sind nicht alle Opfer der Katastrophe geborgen. Diese Helfer können in Kesennuma nur noch einen Toten aus den Trümmern holen. Das Land fürchtet derweil die atomare Katastrophe.

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Die Suche läuft weiter, doch die Hoffnung schwindet: Nach neuesten Polizeiangaben sind bei dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami 2475 Personen ums Leben gekommen. 3611 werden vermisst. In der besonders schwer betroffenen Region Miyagi behindern Trümmer die Sucharbeiten erheblich.

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Mit vereinten Kräften räumen Militärs, Polizei, Feuerwehr und ausländische Helfer auf der Suche nach Verschütteten Trümmer und Schutt beiseite. Die Zahl der Toten wird laut der Polizei noch deutlich ansteigen, weil viele nicht identifizierte Leichen in den besonders schwer getroffenen Küstengebieten gefunden worden seien.

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Über 70.000 Häuser wurden bei der Katastrophe zerstört, viele wurden losgerissen und trieben aufs Meer hinaus.

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Im Mittelpunkt steht bei all dem Leid im Land die Lage im AKW Fukushima I. Dieses Luftbild zeigt Rauchwolken, die aus der beschädigten Anlage aufsteigen. Die Kühlung der Reaktoren 5 und 6 funktionierte am Dienstag offenbar nicht mehr einwandfrei. Im Reaktor 2 war es am Dienstagmorgen (Ortszeit) zu einer neuen Explosion gekommen.

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Unermüdlich suchen Mitglieder des Internationalen Such- und Rettungsteams nach Toten und Verletzten. Das Rettungsteam des Technischen Hilfswerks (THW) hat seinen Einsatz in Japan hingegen beendet - weil kaum noch Hoffnung besteht, Überlebende zu finden.

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Gedenkminute für ein Opfer der Katastrophe: Die Zahl der Toten und Vermissten übersteigt mittlerweilen nach offiziellen Angaben auf 6000, wird laut Polizeiangaben aber noch deutlich ansteigen.

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Diese beiden Einwohner des besonders schwer getroffenen Ortes Minamisanriku (Miyagi) bangen um ihre Kollegen: Dort wo sie verharren, stand vor dem Unglück die Fabrik, in der sie arbeiteten.

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Notküche: Über eine halbe Millionen Menschen sind seit dem Tsunami in Notunterkünften untergekommen. Diese Frau in Minamisanriku kocht auf improvisierten Kochstellen Wasser ab.

Foto: AP/ Yomiuri Shimbun
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Angst vor der Strahlung: In spezieller Schutzkleidung weist ein Mitarbeiter eines Strahlungsuntersuchungsteams Einwohner von Koriyama in die Prozedur ein.

Foto: Mark Baker/ AP
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Wiedersehen nach dem Tsunami: Diese zwei Frauen haben sich in einer Notunterkunft in Rikuzentakata wiedergefunden.

Foto: LEE JAE-WON/ REUTERS
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Proben für den Ernstfall: Die Katastrophe in Japan hat auch die Nachbarländer in Alarmbereitschaft versetzt. In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul üben diese Grundschulkinder das Anlegen von Gasmasken und...

Foto: DPA/ Yonhap
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...das Schutzsuchen unter Schreibtischen im Falle eines Bebens. In Japan sind mittlerweile 100.000 Kinder obdachlos.

Foto: AP/ Yonhap
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Fertigmachen zum Einsatz: Diese japanischen Soldaten in Fukushima bereiten sich darauf vor, radioaktives Material wegzuwaschen.

Foto: AP/ Kyodo News
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Das THW rückt ab: Mitglieder des Technischen Hilfwerks packen ihre Ausrüstung zusammen - die Hoffnung, rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami noch Überlebende zu finden, schwindet.

Foto: Hannibal Hanschke/ dpa
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Ein Meer aus Schutt: Der Tsunami hat den Ort Otsuchi dem Erdboden gleichgemacht.

Foto: AFP/ Sea Shepherd Conservation Society
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Die Freiheitsstatue steht noch: Ein Nachbau des berühmten New Yorker Wahrzeichens ragt aus den Trümmern des völlig verwüsteten Ishinomaki.

Foto: KIM JAE-HWAN/ AFP
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Obdachlos in Hishonomaki: Diese beiden Frauen haben wenige Habseligkeiten zusammengerafft, auch die Hauskatze hat die Katastrophe überlebt.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
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In der Dunkelheit leuchten die Scheinwerfer einiger Autos. Die Straße führt durch die besonders schwer betroffene Stadt Minamisanriku, Bäume und Häuser wurden von der Flutwelle plattgewalzt.

Foto: David Guttenfelder/ AP
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Als der Tsunami heranrollte, blieb diese Uhr in Kesennuma stehen.

Foto: Kimimasa Mayama/ dpa
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Unwirkliche Bilder: Helfer bahnen sich in Kesennuma einen Weg durch die Trümmer.

Foto: AP/ Kyodo News
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Fotografen fangen Szenen wie aus einem Endzeitfilm ein: Dieses Haus spülte der Tsunami in Kesennuma in einen Fluß.

Foto: ADREES LATIF/ REUTERS
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Das Ausmaß der Zerstörung in Japan ist unvorstellbar. In Ishinomaki hängt ein Lastwagen auf einer zerstörten Brücke.

Foto: AP/ Yomiuri Shimbun
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Japan erlebt eine Katastrophe nach der nächsten: Diese Menschen in Fukushima müssen sich auf radioaktive Strahlung untersuchen lassen.

Foto: DPA/ Asahi Shimbun
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