Japan nach dem Beben Land im Ausnahmezustand

Die Folgen der Tsunami- und Atomkatastrophe sind auch in Japans Hauptstadt Tokio immer stärker zu spüren: In Teilen der Region wird die Elektrizität abgeknipst, Versorgungsengpässe drohen. An der Ostküste müssen sich die Helfer durch eine Trümmerlandschaft wühlen.
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Mediziner testen eine Mutter und ihr Kind in der Präfektur Fukushima auf eine mögliche radioaktive Verstrahlung. In mehreren Reaktoren des AKW Fukushima I wird eine Kernschmelze befürchtet.

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Nach dem Beben und dem folgenden Tsunami decken sich die Menschen in Tokio mit Vorräten ein, Versorgungsengpässe drohen. In Teilen der Region um die Hauptstadt wurde wegen des Ausfalls der Atomkraftwerke zweitweilig der Strom abgeknipst.

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Das Beben und der Tsunami haben Japans Ostküste verwüstet. Die Stadt Otsuchi ist nur noch eine Ruine.

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Am Montag gab es im AKW Fukushima eine Explosion in Sektor 3, zuvor war bereits ein Gebäude in Block 1 zerstört worden. In beiden Reaktoren wird eine Kernschmelze befürchtet. Zudem traten auch noch Probleme in Reaktor 2 auf: Dort fiel die Kühlung aus, die Brennstäbe liegen trocken.

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Satelliten-Aufnahme des AKW-Fukushima nach der Explosion am Montag

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Tage nach der Katastrophe wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar.

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Diese Autos waren für die Wassermassen nicht mehr als ein Spielzeug.

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Viel ist ihnen nicht geblieben: Dieses japanische Pärchen stammt aus der zerstörten Stadt Saito im Nordosten Japans.

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Anstehen für Benzin: Nahrungsmittel und Treibstoff werden knapp im Katastrophengebiet.

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Das Beben am 11. März war mit einer Stärke von 9,0 das schwerste, das jemals in Japan gemessen wurde.

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Ruinen in Otsuchi: Die Präfekturen an der Ostküste wurden von dem Tsunami am stärksten getroffen.

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Notunterkunft in Yamamoto: Dem Auswärtigen Amt in Berlin liegen auch vier Tage nach dem Ausbruch der Katastrophe keine Erkenntnisse darüber vor, ob deutsche Staatsbürger unter den Opfern sind.

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Rettungskräfte in der Präfektur Miyagi: Nach Angaben von Premier Naoto Kan wurde bisher 15.000 Menschen gerettet.

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Mehr als 500.000 Japaner sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.

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Drei Tage nach der verheerenden Naturkatastrophe kann die Zahl der Opfer noch immer nicht beziffert werden. Als an der Küste der Präfektur Miyagi etwa 1000 Leichen entdeckt werden, stoßen die Krematorien im Katastrophengebiet an ihre Grenzen.

Foto: Franck Robichon/ dpa
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Mindestens sechs Häfen in Japan sind schwer beschädigt. Die nordöstlichen Häfen Hachinohe, Sendai, Ishinomaki und Onahama dürften nach Angaben von Hafenbetreibern und Reedereien für Monate, wenn nicht sogar Jahre außer Betrieb bleiben.

Foto: Kimimasa Mayama/ dpa
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