Tsunami-Karten Verheerendes Beben, gefährliche Welle

Häuser, Fabriken, Flughäfen, Hafenanlagen sind zerstört: Japan wurde vom schwersten Erdbeben in seiner Geschichte getroffen, ein Tsunami hat riesige Landstriche verwüstet. Behörden warnen im gesamten Pazifikraum vor weiteren Riesenwellen.
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Tsunami-Vorhersage: An der japanischen Küste waren die Wellen zum Teil zehn Meter hoch. Dieses Modell des Tsunami Warning Center zeigt, wie sich die Fluten über den Pazifik ausbreiten könnten.

Foto: AP/ NOAA
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Potenziell betroffenes Gebiet: Die Staaten des Pazifiks bereiten sich auf die Wellen vor. Nach dem Beben am Freitagmorgen deutscher Zeit brauchen die Wellen bis zu 21 Stunden, um den Pazifik komplett zu überqueren.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Zentrum des Bebens: Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. Die Auswirkungen waren in weiten Teilen der Insel Honshu zu spüren.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Weite Teile Japans betroffen: So wurde das schwere Beben vom Freitag an verschiedenen Messpunkten des Landes registriert. Möglicherweise handelte es sich um das bislang schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans, sagte der Chefsekretär des Kabinetts, Yukio Edano.

Foto: NOAA
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Augenzeugenberichte: Auf dieser Karte des Geologischen Dienstes der USA sind Meldungen von betroffenen Japanern eingetragen. Die Farbe der Punkte zeigt die Auswirkungen nach der Modifizierten Mercalliskala an. Die Größe der Punkte steht für die Bevölkerungszahl der betroffenen Stadt.

Foto: USGS
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Schwere Erschütterung im Meeresboden: Das "Geofon"-Netzwerk des Deutschen Geoforschungszentrums hat das Beben vor Japan ebenfalls lokalisiert.

Foto: GFZ Potsdam
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Seismisch höchst aktive Region: Auf dieser Karte sind Erdbebenereignisse in der Nähe des aktuellen Epizentrums eingezeichnet. Zu sehen sind Beben nach 1999. Vor Japan taucht die Pazifische Platte unter die Eurasische. Die kilometerdicken Gesteinspakete verhaken sich. Spannung staut sich und wir bei Erdbeben freigesetzt.

Foto: USGS
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