Vernetzung Die Zukunft hat längst begonnen

Bereits heute funktioniert die Vernetzung der Dinge - zumindest in Pilotprojekten. Bei Mobilität, Gesundheit, Produktion und Logistik steht eine Zeitenwende an.
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Gesundheitswesen
Vision: Rettungshubschrauber, OP-Technik, Rehaklinik und Hospitalküche, aber auch Hausarzt und Krankenkasse - im Gesundheitssystem der Zukunft stehen medizinische Geräte, Personal und Patienten automatisch in Verbindung.
Realität: Philips offeriert die Fernüberwachung von Patienten. Siemens- Medizintechnik kommuniziert mit dem IT-System im Krankenhaus.

Foto: Osterwalder's Art Office
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Mobilität
Vision: Voll integrierte Bahnhöfe sollen den problemlosen Wechsel zwischen Zug, Nahverkehr, Elektroautos oder Fahrrädern ermöglichen - perfekt aufeinander abgestimmt, automatisch reserviert und bezahlt. Private Autos werden unnötig.
Realität: In Ulm testet Daimler das spontane Mieten von Smarts. Ein Siegel auf dem Führerschein öffnet das Auto, kassiert wird minutenweise.

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Leitsysteme
Vision: Ins Internet eingebundene Autos melden in Zukunft automatisch, wo sich der Verkehr staut. Abhängig von Wetter oder Verkehrslage leiten intelligente Schilder oder Navis die Wagen auf eine freie Strecke. Eine Citymaut wird direkt abgebucht.
Realität: London und Stockholm erheben bereits eine solche Stadtgebühr. Das deutsche Toll-Collect-System erfasst Laster selbsttätig.

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Produktion
Vision: Die Vernetzung von Anlagen und IT bei Käufer, Zulieferer und Hersteller verspricht enorme Effizienzgewinne und ganz neue Geschäftsmodelle. Völlig flexible Produktion bis hin zur Losgröße eins wird selbstverständlich.
Realität: SAP programmiert bereits die Software, die Betriebswirtschaft und Fabrik nahtlos verbindet - über die gesamte Lieferkette.

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Stromnetze
Vision: Kluge Stromnetze ("Smart Grids") und Stromzähler stimmen Produktion und Nachfrage nach Elektrizität optimal aufeinander ab. Ökostrom kann besser in die Versorgung integriert werden, der gesamte Energieverbrauch sinkt.
Realität: IBM baut als Pilotprojekt mit den Stadtwerken Mannheim eine intelligente Infrastruktur auf - samt "Strombutler" für die Haushalte.

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Parksysteme
Vision: Im Internet der Dinge entstehen völlig neue Services. So reserviert sich das Elektroauto seinen Stellplatz im Parkhaus selbst. Bei einem Einkauf ab 100 Euro im Shoppingcenter nebenan gibt es eine Batterieladung gratis dazu.
Realität: In Singapur baut Bosch bereits ein System, das E-Autos zur nächsten Ladesäule lotst - ein bislang rares innovatives Servicemodell.

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Foto: manager magazin
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