Von Ägypten bis Jemen Wie sicher ist die arabische Welt für Touristen?

Erst Tunesien, dann Ägypten, dann Libyen: In der arabischen Welt kriselt es in immer mehr Staaten. Das Auswärtige Amt gibt deutschen Reisenden in seinen Sicherheitshinweisen Empfehlungen. Ein Überblick - von Ägypten bis Jemen.
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Ägypten: Das Auswärtige Amt hatte Anfang Februar zum ersten Mal eine Reisewarnung für Teile von Ägypten veröffentlicht. Inzwischen hat die Behörde den Sicherheitshinweis entschärft, ...

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... zwar rät das Amt weiterhin von Einzelreisen im ganzen Land ab, nimmt aber Kairo, die Urlaubsgebiete am Roten Meer wie Hurghada und Scharm el-Scheich und Touren in die Weiße und Schwarze Wüste aus. Die meisten großen Veranstalter wollen ab Anfang März wieder Pauschalreisen anbieten.

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Tunesien: Das Auswärtige Amt empfiehlt, Reisen bis auf Weiteres auf die Badeorte am Meer einschließlich Djerba zu beschränken. Die Hotelanlagen sollten nur im Rahmen organisierter Touren verlassen werden. Ansonsten wird von Reisen abgeraten.
Veranstalter wie Tui haben ihre Reisen bis Ende Februar abgesagt und bieten kostenlose Umbuchungen bis Mitte April an.

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Libyen: Das Auswärtige Amt spricht für das nordafrikanische Land zurzeit eine Reisewarnung aus. Deutsche Staatsbürger sollten wenn möglich ausreisen, ...

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... Touristen haben bisher vor allem die Sahara und römische Ruinen besucht, wie in Sabratha, 60 Kilometer von Tripolis entfernt. Auch die Oasenstadt Ghadames, die Felsmalereien von Tadrart Acacus und die römische Stadt Leptis Magna gelten als Unesco-Welterbestätten als sehenswert.

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Marokko: Uneingeschränkt bieten die Veranstalter Reisen in die Badeorte wie Agadir oder Städte wie Marrakesch (Foto) an. Das Auswärtige Amt rät zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere an Touristenorten sowie an religiösen Kultstätten. Im Grenzgebiet zu Algerien könnten Reisende besonderen Gefährdungen ausgesetzt sein.

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Vereinigte Arabische Emirate: Wer seinen Urlaub etwa in Dubai (Foto) genießen will, kann das mit sicherem Gefühl tun. Das Auswärtige Amt hält die Emirate für eines der sichersten Länder des Mittleren Ostens mit einer äußerst niedrigen Kriminalitätsrate, ...

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... zu den Emiraten zählen auch die von Touristen besuchten Scheichtümer Abu Dhai (Foto) und Ra's al-Chaima.

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Libanon: Nach dem Sturz der Regierung Saad Hariri am 12. Januar 2011 habe es Demonstrationen gegeben, schreibt das Auswärtige Amt. Reisende sollten solche Menschenansammlungen meiden. Angesichts der öffentlichen Proteste und Straßenblockaden in Beirut und auf den wichtigen Verbindungsverbindungen des Landes sei mit Behinderungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen. Für einzelne Gebiete hat das Amt eine Reisewarnung herausgegeben.

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Syrien: Reisen im Land, etwa zu den touristischen Highlights wie Palmyra (Foto) sind ohne Probleme möglich. Das Auswärtige Amt hat derzeit keine Hinweise auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung für Deutsche oder deutsche Institutionen in Syrien.

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Jordanien: Seit Mitte Januar ist es an Wochenenden in mehreren Städten zu friedlichen Demonstrationen gekommen, vor allem freitags, ...

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... grundsätzlich rät das Auswärtige Amt auch hier, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten. Es gebe aber keine besondere Gefahrenlage, auch nicht in Tourismusorten wie Akaba am Roten Meer.

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Jemen: Das Auswärtige Amt hat wegen des Risikos von terroristischen Anschlägen und Entführungen eine Reisewarnung ausgesprochen. Zurzeit wird auch in der Hauptstadt Sanaa (Foto) gegen Präsiden Salih demonstriert. Schon zuvor hatte die Behörde vor Reisen in bestimmte Regionen gewarnt. Diese schließen auch auch Provinzen wie Hadramaut, Marib und Shabwa ein, ...

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... in denen die besonderen touristischen Highlights liegen, wie das Unesco-Weltkulturerbe Shibam, eine Stadt aus Lehm.

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Oman: Wegen der Spannungen in benachbarten Ländern wird Reisenden empfohlen, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten. Ansonsten gilt das Land bislang als vergleichsweise sicher - doch auch hier kam es in der Hafenstadt Sohar schon zu Protesten.

Foto: Stephan Orth