Erdbeben in Christchurch Das Ausmaß der Tragödie

Die Zuversicht weicht der Verzweiflung: Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in Christchurch schwindet die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden. Die Helfer konzentrieren sich auf die Bergung von Leichen.
1 / 14

Hoffnungslosigkeit in Christchurch: Drei Tage nach dem verheerenden Beben schwinden die Chancen, Opfer lebend zu bergen. Seit Mittwoch ist niemand mehr gerettet worden. "Ich gebe auf", heißt es in pinkfarbener Schrift an einer Fensterscheibe.

Foto: SIMON BAKER/ REUTERS
2 / 14

Allein unter dem eingestürzten Canterbury-Television-Gebäude (CTV) vermutet die Polizei bis zu 120 Opfer

Foto: Rob Griffith/ AP
3 / 14

Helfer auf den Ruinen des CTV-Gebäudes: Mindestens 15 Mitarbeiter des Fernsehsenders sollen zum Zeitpunkt des Bebens dort gewesen sein. In dem Haus war außerdem eine Sprachschule mit Dutzenden Schülern aus aller Welt.

Foto: Marty Melville/ AFP
4 / 14

Mit schwerem Gerät versuchen diese Männer, zu den Verschütteten vorzudringen. "Dies ist nicht nur eine neuseeländische, sondern eine internationale Tragödie", sagte Außenminister Murray McCully.

Foto: Marty Melville/ AFP
5 / 14

Im CTV-Gebäude habe niemand eine Überlebenschance gehabt, sagte Polizeichef Dave Cliff

Foto: Marty Melville/ AFP
6 / 14

Immer wieder finden die Helfer Tote, die unter den Trümmern des Bürogebäudes begraben waren. Insgesamt wurden seit Beginn der Woche 98 Leichen geborgen.

Foto: Sarah Ivey/ AFP
7 / 14

Japanische Hilfskräfte vor dem CTV-Gebäude: Neben Neuseeländern und Australiern waren auch Teams mit 400 Helfern und Spezialausrüstung aus Taiwan, Singapur, Japan, Großbritannien und den USA im Einsatz

Foto: Rob Griffith/ AP
8 / 14

Zwei Männer inspizieren das eingestürzte Dach der Kathedrale von Christchurch. Unter dem Turm werden 22 Tote vermutet.

Foto: Marty Melville/ AFP
9 / 14

Rettungskräfte auf den Ruinen des Pyne-Gould-Bürogebäudes: Wie die Zeitung "New Zeeland Herald" berichtete, besteht hier keine Hoffnung mehr auf Überlebende. Die Helfer konzentrieren sich auf die Bergung von Leichen.

Foto: Marty Melville/ AFP
10 / 14

Das Pyne-Gould-Bürogebäude ist völlig zerstört. Kaum ein Stein blieb bei dem Beben auf dem anderen. In der Fassade klaffen riesige Löcher.

Foto: Marty Melville/ AFP
11 / 14

Am Mittwoch noch wurde ein 52 Jahre alter Mann aus dem Pyne-Gould-Haus gerettet. Er war unter Gebäudeteilen begraben. Für die Rettung mussten ihm beide Beine amputiert werden.

Foto: Marty Melville/ AFP
12 / 14

Ein verlassenes Paar roter Schuhe in den Straßen von Christchurch: Offiziell wurden zwei Tage nach dem Beben der Stärke 6,3 noch 226 Menschen in den Trümmern vermutet, örtliche Medien berichteten am Donnerstag sogar von 238 Vermissten.

Foto: Hannah Johnston/ Getty Images
13 / 14

Ein Hund sucht in Christchruch nach Überlebenden. Auch Mikrofone und Kameras sollen im Einsatz sein. Über der Stadt wurde der Flugverkehr eingeschränkt, damit die Retter mit ihren hochsensiblen Sonargeräten nicht gestört werden, berichtete die Lokalzeitung "The Press".

Foto: MARK MITCHELL/ AFP
14 / 14

Die Aufräumarbeiten werden lange andauern. Überall in den Straßen liegen Dachziegel und Schuttberge.

Foto: SIMON BAKER/ REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.