Irland Von Fischern, Poeten und Königen

Einsame Leuchttürme, idyllische Strände, vier Kilogramm schwere Hummer oder moderne Festivals: Die schönen Seiten der einsamen Inseln an der Küste Irlands sind genauso unbekannt wie ihre stolzen Bewohner.
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Das selbsternannte Königreich Tory hält Abstand zur Republik Irland. In den 1970er Jahren sollten alle Insulaner aufs Festland umgesiedelt werden, doch...

Foto: Klaus Bossemeyer
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... der Widerstand der Insulaner gegen dieses Vorhaben zeigte sich genauso massiv wie die Felsen im klippenreichen Osten.

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Patsy Dan Rodgers begrüßt jeden neuen Besucher der Insel persönlich - er ist der König von Tory. "Anders als die Monarchen im benachbarten Europa bin ich ein vom Volk frei gewählter König", meint er. Seine Exzellenz herrscht über ...

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... insgesamt 150 Einwohner und einen verlassener Leuchtturm. Leider ging der Wärter 1990, seitdem wird das Licht automatisch gesteuert.

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Viel los ist auf Tory nicht, aber die Bewohner sind stolz auf eine mehrtausendjährige Siedlungsgeschichte, ihre kleine Künstler-Kolonie und...

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... die zwei Kirchenruinen, wie rechts die Ruine des Bell Towers. Eine weitere kleine und wilde irische Insel ist ...

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... Inishbofin vor der Westküste im County Galway. Ihr ursprüngliche Name "Inis Bó Finne" bedeutet Insel der weißen Kuh. Einer Legende zufolge soll eine Hexe hier eine Kuh in einen Stein verwandelt haben. Die alten Mauern auf der Insel haben kriegerische Zeiten überdauert. Piraten sperrten einst den Zugang.

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An den Ruinen der Cromwell Baracken nagen Wind und Wetter. Während der englische Staatsmann Oliver Cromwell hier regierte, ...

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... wurden auf der Insel irische Priester, Mönche und Lehrer gefangengehalten. Heute geht es hier ganz friedlich zu: ...

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Die ruhige Insel hat schöne Strände, weites Grasland und viele kleine Seen im Inneren. Jedes Jahr im Mai findet hier ein Kunstfestival statt.

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Brian Hughes ist Wanderführer auf Inishbofin. Er sagt: "Die Inseln vor Connemara sind der letzte Garten aus Abenteuer und Mystik".

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Auf der Insel wohnen zirka 200 Menschen die vor allem vom Fischfang und von der Landwirtschaft leben - oder - wie Fährenseemann Tommy Gofin vom Tourismus.

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Vom kleinen Hafen in der Stadt Cleggan, die etwa neun Kilometer entfernt liegt, gibt es eine regelmäßige Fährverbindung auf die Insel.

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Das Eiland Rathlin an der Nordostküste von Irland. Besonders bekannt ist die Insel...

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... bei Seevogelbeobachtern, denn das Eiland beherbergt eine der größten Vogelpopulationen Europas. Gefiederte Stars hier sind Dreizehenmöwen und Papageientaucher. Liam McFaul arbeitet bei der "Royal Society for the Protection of Birds" (RSPB): "Ich bin mit dem Schreien der Seevögel aufgewachsen. Meine Vorfahren nahmen ihnen noch die Eier weg".

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Die Bewohner leben heute vorwiegend vom Fischfang, vom Tourismus und vom Verkauf von Keramik, Silberschmiedewaren und Holzschnitzereien.

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Ebenso wie auf den anderen Inseln finden sich an der Küste ebenfalls Baracken aus vergangenen Zeiten, wie hier ein alter Laden aus dem 17. Jahrhundert.

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Gottverlassene Ruinen kann man auch auf der Insel Cape Clear entdecken. Diese Kirche ist seit 1693 zerstört.

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Cape Clear ist die südlichste Insel Irlands. Sie gehört zur Grafschaft Cork und ist von der Hafenstadt Baltimore oder von der Mizen-Halbinsel aus für Touristen per Boot zu erreichen.

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Der Südhafen ist Liegeplatz für Yachten.

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Die Insel ist nur drei Kilometer lang, zirka 1,5 Kilometer breit und hat etwa 120 Bewohner. Einer von ihnen ist...

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... Chuck Kruger. Der Poet und Rundfunkautor hat ein Cottage als Refugium auf der Insel bezogen. Seit 1994 veranstaltet er ein Festival, das "Cape Clear Island International Storytelling Festival", das in den ersten Septemberwochen einige Hundert Prosa-Liebhaber auf die Insel zieht. Über die Insel sagt er: "Cape Clear Island ist ein Gedicht, das ich jeden Tag, jede Nacht lese. Eine Metapher, die mir stets aufs Neue mein Sein bestätigt."

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Ebbe im Hafen der Insel Inishturk.

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Inishturk ist ein weiteres Kleinod mit herrlichen Stränden unter den irischen Inseln. Sie liegt in der Clew Bay vor der Küste der Grafschaft Mayo.

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Iren nennen das Eiland "Inis Toirc", was soviel wie Wildschwein-Insel heisst. Tatsächlich gibt es hier gar keine Wildschweine mehr, lediglich ein paar Kühe, Schafe und Ziegen. Heute ist die Insel eher eine ...

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... Insel der Riesenhummer. Jack Heanue ist Fischer auf Inishturk: "Meistens bin ich auf dem Wasser. Wenn ich nicht mit dem Hummerfang beschäftigt bin, steuere ich meine Fähre 'Atlantic Queen'."

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Besucher können sich die kleine Insel mühelos bei einer Wanderung an der Küste entlang erschließen und kommen dabei auch am Friedhof vorbei, oder ...

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... an alten Kirchenruinen. Allerdings wird hier nachgebaut: neben der ehemaligen "Penal Church" entsteht auf diesem Foto ein Schafstall.

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