Energiesparen Das neue Sanierungsprogramm auf Staatskosten

Der Bund will zum Vorreiter in Sachen Energiesparen in Europa werden. Deshalb beteiligt er sich ab dem 1.3.2011 wieder an den Sanierungskosten nicht mehr zeitgemäßer Gebäude hierzulande. Ein Überblick über die Förderbedingungen und das, worauf sich Hausbesitzer freuen dürfen.
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Zuschuss: Die KfW zahlt ab dem 01.03.2011 an Deutschlands Hausbesitzer auf Antrag einen Teil jener Summe, mit der sie Immobilien energieeffizient sanieren möchten. Egal, ob es sich dabei um selbstgenutzte oder vermietete Wohngebäude handelt. Das Geld der Steuerzahler, bereitgestellt durch die KfW-Bankengruppe, können Privatpersonen beantragen, aber auch Wohnungsunternehmen oder Genossenschaften.

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Gebäudeart: Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden, für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Wer dagegen die Sanierung seiner Ferien- und Wochenendhäuser bezuschusst bekommen möchte, geht leer aus.

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Umbau: Immobilienbesitzer können einen Teil all jener Sanierungskosten erstattet bekommen, die unmittelbar aufgrund des Umbaus anfallen. Das schließt die Planungs- und Baubegleitungsleistungen sowie die Kosten für notwendige Nebenarbeiten ein, die zur ordnungsgemäßen Fertigstellung und Funktion des Gebäudes erforderlich sind. Deshalb sind selbst neue Fensterbänke bezuschussfähig.

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Investitionskosten: Wer in den Genuss des Staatszuschusses kommen möchte muss sicherstellen, dass der Umbau von einem Baufachunternehmen ausgeführt wird sowie die technischen Mindestanforderungen des Programms eingehalten werden.

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Kombination: Die Inanspruchnahme von Krediten aus anderen Förderprogrammen von Bund und Ländern zur ergänzenden Finanzierung einer bereits mit dem Zuschuss geförderten Sanierung ist nicht erlaubt. Allerdings dürfen Sie durchaus Zuschüsse Dritter einstreichen, sofern die Summe der Zuschüsse und Zulagen Dritter nicht 10 Prozent der förderfähigen Kosten übersteigt. Bei Überschreitung dieser Grenze wird der Zuschussbetrag des KfW-Programms entsprechend anteilig gekürzt.

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Zuschusshöhe: Bemessungsgrundlage für die Summe, die als Staatszuschuss zur Sanierung gewährt wird, ist die Anzahl der Wohneinheiten vor der Sanierung: Beim Ersterwerb von sanierten Wohngebäuden oder von Wohnungseigentum die Anzahl der erwerbenden Wohneinheiten. Im Falle der Sanierung von Gebäuden, die in Wohnungseigentum aufgeteilt sind, bemessen sich die förderfähigen Kosten für den Einzeleigentümer an der Höhe seines Miteigentumsanteils. Übernommen werden bis zu 17,5 Prozent der förderfähigen

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