Irlands Gärten Wilde Träume von Palmen und Azaleen

Himbeerrote Azaleen, rosablühende Rhododendren und Palmen: in den wild angelegten Landschaftsgärten Irlands erwartet den Besucher ein herrlich tropisches Grün. Zu verdanken ist es dem milden Klima des Golfstroms.
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Feines Refugium: Die Veranda von Bantry House ist bei jedem Wetter wunderschön

Foto: Philip Koschel
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Verwunschen: Noch interveniert niemand gegen den Wildwuchs von Azaleen und Rhododendren an der Himmelstreppe, die hinab zum rund 300 Jahre alten Bantry House und zur Bantry-Bucht führt

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Gastfreundliches Haus: Die Nachkommen des ersten Besitzers des Hauses, Richard White, Graf von Bantry, leben noch heute auf dem Herrensitz aus dem 18. Jahrhundert. Die ansässige Familie Shelswell-White bietet Bed & Breakfast, Ausstellungen, Konzerte und eine Teestube.

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Erlesene Einrichtung: Der zweite Earl von Bantry brachte Möbel und Kunstgegenstände aus ganz Europa von seinen Reisen mit ins Herrenhaus

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Kaminzimmer: Hausherrin Brigitte Shelswell-White sieht sich mit einer Lupe am Feuer historische Fotos an. Die gebürtige Österreicherin war Restaurateurin, als sie den Erben von Bantry-House kennenlernte. Am liebsten hält sie sich ...

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... in ihren wilden Gärten auf. Lorna Finnegan zeigt Brigitte Shelswell-White (links) den Blütenstand.

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Pure Wuchsfreude: Das Klima im Süden der Insel ist ideal für ausufernd tropisches Grün. An der vom Golfstrom umschmiegten Küste gedeihen selbst Palmen gut. Doch ins viele Grün muss...

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... auch investiert werden. Der Unternehmergeist der Besitzer konnte nicht verhindern, dass der Garten nahezu unterging. Inzwischen wurde er auch mit EU-Geldern restauriert. Seitdem gibt es neue Bäume und frisch gekieste Wege. Neben dem Italienischen Prachtgarten hat das Anwesen auch...

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... einen einfachen Nutzgarten. Die Eier für das Frühstück in der Pension stammen von den eigenen Hühnern.

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Malerischer Weg zum Pragmatismus: Der Woodland Walk führt zum Gemüse- und Obstgarten.

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Das Grüne im Blauen: Die Garteninsel Ilnacullin in der Grafschaft Cork, auch Garnish Island genannt, ist einen Ausflug mit der Fähre wert. Als Investor John Annan Bryce das Eiland 1910 kaufte, war der fünfzehn Hektar große Felsbuckel nur mit Torf, Stechginster und Heide bedeckt, aber ...

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... Mr. Bryce ließ Löcher hineinsprengen und Bootsladungen guter Erde und Pflanzen auf die Insel herüberschaffen. Als ihm das Geld ausging, war der Garten zum Glück fertig.

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Happy Valley: Heute kann sich der Besucher auf den Anblick des "glücklichen Tals" zwischen einem alten Wehrturm und einem Aussichtstempel auf der Klippe freuen.

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Neue Heimat für Exoten: Seit gut 80 Jahren werden hier Pflanzen gehegt, die sonst nur in weit südlicheren Gefilden beheimatet sind.

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Beschützter Aufstieg: Dichtes Grün säumt die Treppe auf dem Weg zum Griechischen Tempel von Ilnacullin.

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Entdeckerfreuden: Gut ausgeschilderte Wege führen zu den verschiedenen Punkten der Insel, wie hier dem Blumengarten

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Werk eines Visionärs: Als romantischster Garten Irlands gilt Mount Usher nahe Ashford in der Grafschaft Wicklow. Vor 150 Jahren gab es hier nur...

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... eine Mühle, die der Industrielle Eduard Walpole erwarb. Rasch mehrte er den Grundbesitz und setzte schließlich seinen Traum von einem Garten am Ufer des Vartry um. Aber keinen nach strengen geometrischen Mustern mit peinlich genau geschnittenen Rasenkanten. Walpole wollte...

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... zwar einen künstlich angelegten Garten haben, aber einen, der so wild aussehen sollte wie möglich. Der Gärtner William Robinson verwirklichte seine Ideen.

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Kunstvoll arrangierte Wildnis: Die Gärten tragen heute den Namen ihres Schöpfers William Robinson. Dem freien Spiel der Kräfte werden die Mount Usher Gardens auch heute nicht überlassen. Das ausufernde Grün am Fluss ist kunstvoll arrangiert.

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Herrenhaus für eine Dame: 1980 kaufte Madelaine Jay den Garten und das darin befindliche Mount Usher House. Die 89-Jährige spaziert immer noch gerne täglich am Ufer des Vartry entlang, ab und zu auch in der Gesellschaft von Fischreihern, die durch die Lüfte segeln.

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