Indien Schwieriges Terrain für deutsche Mittelständler

Mehr als eine Milliarde Menschen, gewaltiges Wachstum, ungebrochene Konsumfreude. Der Megamarkt Indien lockt nicht nur die großen Global Player. Auch Mittelständler wollen ihr Terrain abstecken. Aber das ist nicht so einfach, wie Klaus Maier weiß, der in Indien eine Art Brutkasten für deutsche Firmenableger betreibt.
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"Kein reiner Absatzmarkt": Indienspezialist Klaus Maier rät deutschen Firmen fast immer dazu, eine eigene Produktion in Indien aufzubauen

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Schwierige Retailstrukturen: Obwohl die Mittelschicht im Schwellenland Indien rapide wächst, nimmt immer noch die Hälfte des Landes so gut wie gar nicht am keimenden Wohlstand teil. Vor allem Hersteller hochwertiger Konsumgüter haben damit zu kämpfen, dass es immer noch viel zu wenig professionelle Retailstrukturen gibt. Vertriebswege zu erschließen ist daher aufwendig, mühselig und erfordert hohe lokale Kompetenz.

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Infrastruktur: Transportwege und Straßenausbau lassen selbst in städtischen Regionen Indiens viel zu wünschen übrig

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Kundenwerbung: Regionale Messen sind wichtig für deutsche Hersteller, um ihre Produkte möglichst direkt an den Mann zu bringen - und um Qualitätsunterschiede unmittelbar kommunizieren zu können...

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... denn im nationalen Vergleich sind deutsche Produkte vielen Indern einfach zu teuer - einheimische Unternehmen können die Preise oft locker um die Hälfte unterbieten. Die oberen Preissegmente kommen erst allmählich in Fahrt. Deutsche Fabrikate, vor allem Maschinen, haben allerdings in Indien einen ausgezeichneten Ruf, von dessen Bonus auch Neueinsteiger am Markt profitieren können.

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