100 Jahre "Spirit of Ecstasy" Edelmetall auf Schleichfahrt

Es war wohl der wertvollste Auto-Konvoi der Welt, der sich gestern durch London schlängelte. Gut hundert Rolls-Royce-Modelle von 1911 bis heute feierten im Schritttempo den hundertsten Geburtstag der legendären Kühlerfiugur "Spirit of Ecstasy".
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Stolzes Britannien: Der "Spirit of Ecstasy Centenary Drive" rollte am hundertsten Geburtstag der wohl berühmtesten Kühlerfigur der Welt durch London. Hier fährt der Korso gerade über die Westminster Bridge, im Hintergrund die Houses of Parliamant.

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Ankurbeln: Ein Rolls-Royce Silver Ghost bei den Startvorbereitungen, zu denen auch das schweißtreibende Ankurbeln des Motors gehört.

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Gleich geht es los: Anthony, Pensionär, Autoenthusiast und Rolls-Royce-Fahrer in seinem Phantom II aus dem Jahr 1934 unmittelbar vor dem Start des Konvois quer durch die City of London.

Foto: Jürgen Pander
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Alles ist bereit: Ein Rolls-Royce Silver Shadow steht in der Halkin Street bereit zur Abfahrt. Gleich danach umrundete der millionenschwere Autokorse erst einmal den Belgrave Square, wo sehr viele der teilnehmenden Rolls-Royce-Modelle geparkt waren.

Foto: Jürgen Pander
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Edelmetall auf Flüsterfahrt: Anders als hochgezüchtete Sportwagen, rollen die Limousinen von Rolls-Royce - im Bild ein Modell vom Typ Silver Shadow - beinahe lautlos vorüber. "Effortles power" nennen das die Connaisseure, also etwa "mühelose Kraftentfaltung".

Foto: Jürgen Pander
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Picadilly Circus: Zeitweise ging es nur im gemächlichen Stopp-and-Go-Verkehr voran, was jedoch zumindest den Konkorso-Teilnehmern in den offenen Fahrzeugen immer wieder Gelegenheit gab, mit Passanten zu plaudern und deren Fragen zu beantworten.

Foto: Jürgen Pander
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Knieende Schönheit: Ab Ende der zwanziger Jahre kamen immer häufiger knieende "Spirit of Ecstasy"-Figuren auf den Kühlergrills zum Einsatz, weil sie niedriger waren und dadurch die Sicht der Fahrer weniger störten als die stehenden.

Foto: Jürgen Pander
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Kurz mal aufdrehen: Anfangs war der Jubiläums-Konvoi durchaus auch flott unterwegs, denn die Veranstalter wollten unbedingt, dass alle 102 Autos den Leichster Square passiert haben, ehe dort die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest beginnen.

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Straight-Six: Ein Blick auf den Reihensechszylindermotor des Phantom II. Das Aggregat mit 7668 Kubikzentimetern und Doppelzündung ist eine überaus robuste und vor allem laufruhige Maschine.

Foto: Jürgen Pander
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Figur auf der Nase: Henry Royce, so heißt es, mochte Kühlerfiguren grundsätzlich nicht, weil sie die klare Linie des Autos störten. Die Entscheidung, ab 1911 alle Rolls-Royce-Modelle dennoch mit der "Spirit of Ecstasy"-Figur auszustatten, wurde getroffen, als Royce wegen Krankheit eine Zeit lang in der Firma fehlte.

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Rolls-Royce-Großkunde: Der Matrazen-Unternehmer Michael Fux besitzt bereits sechs Rolls-Royce-Modelle und derzeit entsteht in Goodwood das speziell nach seinen Wünschen gefertigte Modell Nummer sieben. Es ist eine Limiousine vom Typ Ghost mit lilafarbenem Lack; in etwa im Ton der Orchideenblüten, die Mister Fux für das Foto in die Kamera hielt.

Foto: Jürgen Pander
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