Belfast Neu entdeckte Lebensfreude

Bürgerkrieg war gestern in Belfast. Die raue Metropole im Norden erlebt gerade eine rasante Entwicklung. Egal ob in Nachtleben oder Kultur: Die Stadt hat auch die Lebensfreude wieder entdeckt, für die sie einst so berühmt war.
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Die Gegenwart ist zwar angebrochen, dennoch schläft die Vergangenheit nicht in Belfast, schon gar nicht in den Vorlesungssälen der Queens University.

Foto: Philip Koschel
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Belfast ist nicht nur wegen des Bürgerkriegs zwischen Katholiken und Protestanten bekannt, auch als Industriestandort hat sich die Stadt einen Namen gemacht. Wer sich dafür interessiert, sollte sich auf den Weg ins Ulster Museum südlich vom Palm House an der Botanic Avenue machen.

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Das viktorianische Grand Opera House ist in den 1990er Jahren teilweise durch Bomben zerstört worden, wurde aber mittlerweile umfangreich restauriert.

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Politische Wandmalereien, sogenannte Murals, in West-Belfast erinnern an die Religionskämpfe. Dieses Mural steht für die vielen Inhaftierungen von Mitgliedern terroristischer Gruppierungen im Maze Prison.

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Diese Hausmauer soll an Stevie "Top Gun" McKeag erinnern, der mindestens 14 Menschen tötete. Er war Verbündeter des Terrorbosses und Killers Johnnie "Mad Dog" Adair, der sein Revier in der Shankill Road hatte. Adair war Mitglied...

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... der protestantischen Untergrundkämpfer Ulster Freedom Fighters (UFF), der Miliz des verbotenen Loyalistenverbandes Ulster Defence Association (UDA). Die Bilder der protestantischen Loaylisten sind eher martialisch-agressiv, während die der Republikaner kreativ und romantischer sind. Doch neben der dunklen Vergangenheit lohnt ein Blick aufs "neue" Belfast. Zum Beispiel beim...

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.... Schlendern im Cathedral Quarter. Das In-Viertel mit zahlreichen Bars und Restaurants entstand in den vergangenen Jahren aus einer Gegend voller heruntergekommener Lagerhäuser. Der ...

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... Stadtteil verdankt seinen Namen der St. Anne's Cathedral, der letzten Ruhestätte Edward Carsons, dem Urheber der Teilung Irlands. Eine kulturelle Neubelebung erlebt Belfast auch durch...

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... die vielen jungen Tanzvereinigungen. "The Ceilidh Club", ein Verein für traditionelle Tänze, trifft sich jede Woche im "Dark Horse Pub" in der Commercial Road. Hier...

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... tanzen Anfänger und Fortgeschrittene zusammen traditionelle Schrittfolgen unter professioneller Anleitung.

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Wer lieber irische Musik hört, als dazu zu tanzen, kann sich auch im Platttenladen "Good Vibrations" beraten lassen - wer Glück hat vom "Godfather of Punk" höchstpersönlich. Der Belfaster Terri Hooley, Ex-Sänger und Gründer des gleichnamigen Labels, hat Punk-Bands wie die "Undertones" aus Derry entdeckt.

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Ein bisschen Glamour gibt es im neuen Belfast auch. Das Victoria Square ist ein großes Einkaufszentrum, das über mehrere Etagen geht. Auch für denjenigen, der nicht shoppen gehen will, lohnt ein Besuch.

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Der Konsumtempel beherbergt eine Aussichtsplattform unter einer Glaskuppel. Dort hat man einen malerischen Blick auf die kleine Stadt, die sich zwischen Berge und Küste drängt. Auf einem guten Weg in die Zukunft sind auch ...

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... die Uferbezirke am Lagan River. Neue Bars und Restaurants eröffnen an der ehemaligen Werft der 1912 gesunkenen Passagierschiffs RMS Titanic. Belfast legt langsam wieder los. Der Geist eines Volkes, das...

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... das Leben zu genießen weiß, ist wieder da. Im "Duke of York", dem Lokal mit einer der größten Whiskysammlungen Irlands, wird nicht nur fleissig getrunken. Es gibt dort auch Musiksessions. Die Musiker ziehen von Pub zu Pub - es gibt für sie viel zu tun in Belfast.

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