KAP Fear Wen die chaotische Abgeltungssteuer benachteiligt

Eigentlich sollte sie eine Vereinfachung sein. Doch die pauschale Abgetungsteuer hat für so viel Durcheinander gesorgt, dass sie für viele Bundesbürger zum bösen Bumerang wurde. Ein Überblick über all jene, die in Sachen Abgeltungsteuer selbst aktiv werden müssen.
1 / 7

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück: "Lieber 25 Prozent von x als 45 Prozent von nix" - mit diesen Worten hatte der ehemalige Bundesfinanzminister die Einführung der Abgeltungsteuer verteidigt. Doch seine Rechnung ist nicht aufgegangen. Die neue Steuer hat die Steuerbelastung von steuerehrlichen Vermögenden deutlich gesenkt, aber zu wenig Steuerflüchtlinge zurück nach Deutschland gelockt. Zudem sorgt die Abgeltungsteuer für Frust bei zahllosen Aktiensparern mit mittleren Einkommen ...

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS
2 / 7

Erklärungspflichtig: Die Anlage KAP für Kapitalerträge muss weiterhin ausfüllen, wer Kirchenmitglied ist, aber seiner Bank nicht seine Konfession gemeldet hat, ...

Foto: A1809 epa ansa Giglia/ dpa
3 / 7

Anleger: ... wer unter bestimmten Voraussetzungen Kapitalerträge aus stillen Beteiligungen versteuern muss (Ausnahmeregelungen Paragraf 32d Abs. 2 EStG), ...

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
4 / 7

Vorsorger: ... wer steuerpflichtige Kapitalerträge aus Lebensversicherungen erhalten hat, ...

Foto: Tobias Hase/ picture alliance / dpa
5 / 7

Einstreicher: ... wer Zinsen aus privaten Darlehen oder von Auslandskonten und -depots kassiert.

Foto: Reuters
6 / 7

Durchschnittsverdiener: Sinnvoll ist das Ausfüllen der Anlage KAP außerdem für Anleger, die davon ausgehen, dass ihr persönlicher Steuersatz unter dem Abgeltungsteuersatz von 25 Prozent liegt. Beispielsweise, weil sie nicht mehr arbeiten. Nur wenn die Anlage KAP ausgefüllt ist, prüft das Finanzamt nämlich, ob sich dadurch eine niedrigere Besteuerung ergäbe.

Foto: Koelnmesse
7 / 7

Belastete: Das Ausfüllen der Anlage KAP ist zudem oft sinnvoll für all jene, die in ihrer Steuererklärung sogenannte außergewöhnliche Belastungen geltend machen wollen, etwa infolge Krankheit oder einer Scheidung

Foto: Corbis