Fotostrecke Die besten Filme für Manager

Von Citizen Kane bis Wall Street: Ein Überblick über die besten Wirtschafts-Kinofilme.
1 / 8

Citizen Kane (1941)
Inspiriert vom Leben des Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst, definierte Orson Welles' Meisterwerk den Mogul als megaloman. Die Lebensgeschichte von Charles Foster Kane ist ein Prunkstück der Film- und Erzählkunst, Kameraführung und Beleuchtungstechnik stehen an Universitäten seit Jahrzehnten auf dem Lehrplan.

Ich verlege ein paar Zeitungen. Was machen Sie denn so?"
Charles Foster Kane
"Nachrichten gibt es rund um die Uhr."
Charles Foster Kane

Foto: Corbis
2 / 8

"Glengarry Glen Ross" (1992)
Feiner Film, der zwei Verzweiflungstage im Leben von vier Immobilienmaklern zeigt, denen die Zentrale einen Motivator namens Blake vorbeischickt, der ihnen eröffnet, dass zwei von ihnen binnen einer Woche gefeuert würden.

"Wir wollen dem monatlichen Verkaufswettbewerb ein kleines bisschen was hinzufügen: Wie ihr alle wisst, ist der erste Preis ein Cadillac Eldorado. Will jemand den zweiten Preis sehen? Der zweite Preis ist ein Set Steakmesser. Hier. Der dritte Preis ist: Du bist gefeuert."
Blake

Foto: Corbis
3 / 8

"Michael Clayton" (2007)
Michael Clayton (George Clooney) ist Anwalt in einer New Yorker Kanzlei, wo er für jene Fälle zuständig ist, die sich mit den üblichen Rechtsmitteln nicht lösen lassen. Eine sehr energische Fabel über ethische Zwangslagen und Sammelklagen sowohl wie über den Willen des Kapitals, sich freikaufen zu wollen. Darüber hinaus ein munteres Porträt zeitgenössischer Arbeitswelten, in denen Kollegen bisweilen über Nacht zu Todfeinden werden können.

Seh' ich aus, als würde ich verhandeln?"
Michael Clayton

Foto: DPA
4 / 8

"Moderne Zeiten" (1936)
Wie "Wall Street" ein halbes Jahrhundert später, prägte dieser Streifen das Bild, das man sich von der beherrschenden und der beherrschten Klasse machte: Großsatire auf die Weltwirtschaftskrise, den Taylorismus mit seinem Ideal der automatisierten Arbeit - und auf den Tonfilm: Gesprochen wird nicht, Zwischentitel erklären den Fortgang. Zu hören ist nur das Kreischen der Maschinen.

Gesamtkunstwerk des großartigen Charlie Chaplin. Einmal singt er ein Lied, bringt aber nur Kauderwelsch hervor: Er hat den Text vergessen.

Foto: dpa Picture-Alliance // picture-alliance /
5 / 8

"Network" (1976)
Schwarzes Lustspiel über das Fernsehen und seinen Fetisch, die Quote: Nachrichtensprecher Beale kündigt seinen Selbstmord vor laufender Kamera an. Weil er ihn dann aber doch nicht begeht, lässt ihn seine Programmchefin, die eine Terrorschau mit echten Guerillas und Banküberfällen erfunden hat (die "Mao-Tse-Tung-Stunde"), live umlegen.

"Wir lügen wie der Teufel. Wir erzählen euch, dass Kojak immer den Mörder fängt, dass niemand bei Archie Bunker jemals Krebs bekommt."
Howard Beale

Foto: Corbis
6 / 8

"Der Pate" (1972)
Das Verständnis vom "Familienunternehmen" gewann durch diese dramatische Dichtung neue, weitreichende Bedeutungen. Allein die Dokumentation darüber, wie der Schriftsteller Mario Puzo und der Regisseur Francis Ford Coppola gemeinsam am Drehbuch arbeiten, ist sehenswert. In den USA gilt es unter echten Kerlen als Ausweis von Welterfahrung und Lebensklugheit, Dialoge des Streifens in lässigster Manier zitieren zu können.

"Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann."
Vito Corleone

Foto: DPA
7 / 8

"The social network" (2010)
Ähnlich wie elf Jahre zuvor Steve Jobs in der "Silicon Valley Story", erklärt diese von der Kritik gelobte Satire ihren Helden (Mark Zuckerberg) zum "Arschloch", und dies in einer Szene gleich wortwörtlich. Der Film ist eine durchaus lehrreiche Inszenierung für Unternehmensgründer, die späteren Rechtsstreitigkeiten von vornherein aus dem Weg gehen, und für Anwälte, die sie im Nachhinein doch gern entfesseln wollen.

"Lass das ,the' weg. Nur ,Facebook'. Das ist sauberer."
Zuckerberg-Berater Sean Parker

Foto: Sony/ picture alliance / dpa
8 / 8

"WALL STREET" (1987)
Der Tragöde Oliver Stone zeigte die Finanzwelt der "Roaring Eighties" als Abbild von Dämonie und Gier. Gordon Gekko wurde zum Stilbildner seiner Generation. Dieser Film prägte eine Branche, und eine Branche prägte sich nach diesem Film.

"Gier ist richtig, Gier funktioniert. Gier klärt die Dinge, durchdringt sie und ist das Wesen jedes fortschrittlichen Geistes. Gier, in all ihren Formen; Gier nach Leben, nach Geld, nach Liebe, nach Wissen hat den Aufstieg der Menschheit geprägt."
Gordon Gekko

Foto: DPA
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.