Facebook, Groupon, Linkedin Die Hoffnungsträger der Spekulanten

Das Rennen um das Geld der Investoren hat erneut begonnen. Junge Internet-Unternehmen wie Groupon, Linkedin, Twitter oder Zynga könnten noch vor Facebook an die Börse gehen - einige von ihnen werden ebenfalls mit astronomischen Summen bewertet.
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Facebook: Mit seinem für 2012 geplanten Börsengang hat das Onlinenetzwerk den neuen Internet-Hype eingeläutet. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat sich mit 450 Millionen Dollar beteiligt und wird über einen Investorenfonds weitere 1,5 Milliarden Dollar zuschießen. An der Wall Street wird Facebook, das bislang nur Teile seiner Bilanz veröffentlicht hat, bereits mit 50 Milliarden Dollar bewertet - damit wäre Facebook wertvoller als die Deutsche Bank. Von der Begeisterung profitieren wollen zahlreiche Internet-Startups, die nun ebenfalls an die Börse hetzen ...

Foto: Armin Weigel/ dpa
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Zynga: Der Spielehersteller belegt mit der Bauernhof-Simulation "Farmville", dem Großstadt-Nachfolger "Cityville" sowie "Frontierville" Spitzenplätze bei Facebook. Das Erfolgsrezept: Jeder kann gratis mitmachen und sich gegen reales Geld Zusatzausrüstung kaufen. An der Börse funktioniert der Gratis-Einstieg nicht: Bislang sammelt Zynga noch außerbörslich Geld ein, doch auch dieser Startup ist ein Börsenkandidat für 2011.

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Groupon: Der Rabattvermittler und Treffpunkt für Schnäppchenjäger wurde erst vor rund zwei Jahren gegründet. Eine 6-Milliarden-Dollar-Kaufofferte des Internetgiganten Google schlug Groupon-Gründer Andrew Mason Ende 2010 aus. Anschließend sammelte Groupon knapp eine Milliarde Dollar bei Investoren ein, darunter die US-Investmentbank Morgan Stanley. An der Wall Street rechnet man bereits für das erste Halbjahr 2011 mit einem Börsengang von Groupon, das Startup-Unternehmen soll angeblich 15 Milliarden Dollar wert sein. Ein Wettrennen um die Gunst der Anleger liefert sich Groupon voraussichtlich mit ...

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Linkedin: Das Karrierenetzwerk für Geschäftsfreunde will offenbar bereits im ersten Quartal 2011 an die Börse gehen. Im Gegensatz zu Facebook hat sich Linkedin auf Kontakte zwischen Geschäftsfreunden spezialisiert. Das Netzwerk hat rund 85 Millionen Mitglieder und verdient sein Geld mit Werbung und Premium-Mitgliedschaften. Börsenkandidat ist auch ...

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Twitter: Anteile des auf Kurznachrichten spezialisierten Zwitscherdienstes werden ebenfalls bereits außerbörslich auf Handelsplattformen wie Secondmarket oder Sharespost gehandelt. Angeblich soll Twitter insgesamt bereits rund 4 Milliarden Dollar wert sein. Für Groupon, Linkedin und Twitter kommt es darauf an, möglichst vor Facebook an die Börse zu gehen und damit von den steigenden Erwartungen zu profitieren. Euphorisierte Wall-Street-Banker, die mit den erwarteten Börsengängen hohe Provisionen kassieren und gute Geschäfte machen, blicken außerdem auf ...

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Skype: Der Internettelefondienst wurde zunächst an Ebay und dann an die Investorengruppe Silver Lake Partners verkauft. Die Bewertung liegt aktuell bei geschätzten 3 Milliarden Dollar.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa