Mullin Automotive Museum Französische Fahrzeug-Ikonen

Ob Bugatti, Delahaye oder Voision - die schönsten Autos der Welt kommen aus Frankreich. Zumindest der US-Milliardär Peter Mullin ist dieser Meinung. Zweifler überzeugt er in seinen Privatmuseum. Dort rauben mehr als 50 Auto-Schönheiten dem Besuchern den Atem.
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Teuerstes Auto der Welt: Andrew Reilly, der Kurator des "Mullin Automotive Museum" im kalifornischen Oxnard, an jenem Bugatti 57 SC Atlantic Coupé aus dem Jahr 1936, das von Kennern auf einen Wert zwischen 30 und 40 Millionen Dollar taxiert wird.

Foto: Mullin Automotive Museum
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Bugatti-Wrack: Das legendäre Bugatti-Wrack aus dem Lago Maggiore, das im Sommer 2009 geborgen und im vergangenen Jahr für 325.000 Dollar versteigert wurde, steht jetzt im Museum des US-Milliardärs Peter Mullin.

Foto: Tom Grünweg
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Französische Pracht: „Die französischen Fahrzeuge aus den zwanziger und dreißiger Jahre sind für mich die Krönung des Automobildesigns des 20. Jahrhunderts", sagt der Autosammler Peter Mullin.

Foto: Tom Grünweg
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Voisin C27 Grand Sport Cabriolet: Diese Auto wurde im Jahr 1934 gebaut und mit einer Karosserie von Joseph Figoni eingekleidet. Angeblich kaufte der Schah von Persien das Auto, nachdem er es 1934 auf dem Autosalon in Madrid gesehen hatte. In den siebziger Jahren wurde der Wagen in einer Scheune in Südfrankreich wiederentdeckt.

Foto: Tom Grünweg
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Delahaye: Dieser Rennwagen galt in den späten dreißiger Jahren als schnellstes Auto überhaupt, und es siegte auch mehrfach über die bis dahin überlegenen deutschen Silberpfeile von Mercedes und der Auto Union.

Foto: Tom Grünweg
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Eingangstafel: Das "Mullin Automotive Museum" liegt etwas versteckt in einem Industriegebiet in Oxnard im Norden von Los Angeles. Geöffnet wird das Privatmuseum für Besucher nur nach Voranmeldung.

Foto: Tom Grünweg
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Flügelschlag: Die beeindruckende Kühlerfigur eines Voisin-Automobils. Ursprünglich war die Firma 1905 von Gabriel Voisin als Flugzeughersteller gegründet worden, doch ab 1919 fertigte Voision ausschließlich Automobile.

Foto: Tom Grünweg
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Scheunenfund: Die meisten Autos des Museums sind picobello in Schuss, doch hin und wieder blieb auch ein Klassiker unangetastet, etwa dieser hier, damit Besucher eine Vorstellung davon erhalten, was ein klassischer "Scheunenfund" ist.

Foto: Tom Grünweg
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Sammlung Schlumpf: In Oxnard stehen auch einige leicht rostige und verbeulte Modelle aus der legendären Sammlung Schlumpf in Frankreich.

Foto: Tom Grünweg
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Cockpit-Überreste: Nach Jahrzehnten auf dem schlammigen Grund des Lago Maggiore sieht der geborgene Bugatti nun so aus.

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Delahaye Type 143 Cabriolet: Das blutrot lackierte Auto stand 1939 ohne Motor auf der Weltausstellung in New York. Der Rückweg nach Europa war dem Wagen wegen der Kriegswirren versperrt - so verkaufte ihn der US-Zoll schließlich an einen Amerikaner, der einen V8-Motor von Cadillac einsetzte. Jetzt aber steckt in dem perfekt restaurierten Oldie der ursprünglich vorgesehene Zwölfzylindermotor.

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Bugatti Tpye 57SC Atlantic Coupé: Ursprünglich wurde das Auto im Jahr 1936 für Victor Rothschild gebaut, der den Wagen jedoch 1941 verkaufte. Der Bugatti, von dem nur drei Exemplare gebaut wurden, gilt heute als teuerstes Auto der Welt.

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Bugatti-Modell: Weil noch ein nacktes Bugatti-Fahrgestellt im Mullin-Museum existiert, wurde ein Design-Wettbewerb unter den Studenten des Art Center College of Los Angeles ausgeschrieben. Die Entwürfe für eine Karosserie für den noch karosserielosen Bugatti sind derzeit im Obergeschoss des Museums als Modelle zu sehen.

Foto: Tom Grünweg
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Talbot Lago T15 OCS "Goutte d'Eau": Die Karosserie dieses Talbot stammt von Figoni & Falaschi, die den Wagen für den Playboy und Rennfahrer Wolf Barnato 1938 bauten. Seit 1991 ist das exzellent restaurierte Fahrzeug im Besitz von Peter Mullin.

Foto: Tom Grünweg
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Vorübergehende Leihgabe: Derzeit ist das Bugatti 57 SC Atlantic Coupé nicht im Museum zu sehen, denn der Besitzer des Prachtstücks hatte den Wagen nur vorübergehend der Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Foto: Tom Grünweg
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