Rios Favelas Besuch am Rand der Gesellschaft

Brutale Drogengangs, blutige Morde, bittere Armut - spätestens seit dem Film "City of God" kennt die Welt die Favelas von Rio. Doch das ist nur die eine Seite. Stadtführungen zeigen die sensationellen Blicke auf den Regenwald und dass Touristen sicher sind - solange sie keine Fotos schießen.
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Das Rio der Reiseprospekte: Dieser lange Sandstrand gehört zum Glitzerviertel Ipanema.

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Das ist die andere Seite: Ärmliche Hütten in den Favelas, den Slums von Rio den Janeiro

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Das Schild heißt Besucher der Favela Rocinha willkommen. Das Viertel ist mit geschätzten 60.000 bis 150.000 Einwohnern...

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...der größte Slum der Stadt. Insgesamt, so wird vermutet, leben rund eine Million Menschen, meist ehemalige Landbewohner, in den Favelas. Darunter auch...

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...Hunderttausende Kinder, die unter teils extrem ärmlichen Bedingungen aufwachsen. Fließend Wasser oder eine Kanalisation haben Seltenheitswert. Trotzdem...

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...haben sich in den vielfach von Kriminalität und Drogenhandel dominierten Vierteln teils funktionierende Gemeinschaften gebildet, in denen sich Sportclubs bilden und...

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...in denen es natürlich auch Internet-Cafés gibt. Einen eigenen Computer kann sich dort kaum jemand leisten. Ohnehin...

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...ist es schwer dort einen Anschluss ans weltweite Datennetz zu bekommen. Telefonleitungen etwa, werden frei hängend zwischen den Hütten angebracht. Die Versorgung...

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...mit Lebensmitteln und Trinkwaser wird schon dadurch erschwert, dass die Viertel oft nur von schmalen Gassen durchzogen sind, echte Straßen fehlen.

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Spezialeinheit der Polizei: Mehrere tausend Polizisten sollen zumindest in einigen der rund tausend Favelas der Stadt für mehr Sicherheit sorgen. Dazu gehört es auch,...

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...Fahrzeuge in den Randgebieten zu untersuchen, gezielt nach...

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...Drogen und Waffen. Allein 2008 wurden in den Favelas mehr als 5000 Menschen umgebracht. Seit 1998 starben dort im Durchschnitt 68 Menschen pro Tag eines gewaltsamen Todes.

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