Die wichtigsten Fakten Wer die meisten Steuern zahlt

Fast jeder Deutsche glaubt, er zahle zu viel Steuern. Dabei sorgt eine relativ kleine Gruppe für das größte Aufkommen. manager magazin Online zeigt, wie sich der Staat tatsächlich finanziert.
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Die Mehrwert- und die Einkommensteuer sorgen für zwei Drittel der Steuereinnahmen.

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Noch nie waren der Eingangs- und Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer so niedrig wie derzeit.

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Auch wenn der Spitzensteuersatz längst nicht mehr das ist, was er mal war: Ende der fünfziger Jahre wurde er ab einem Einkommen erhoben, das dem 21-fachen des Durchschnittsverdienstes entsprach. Heute reicht bereits knapp das Doppelte davon, um als Spitzenverdiener zu gelten.

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Die durchschnittliche Belastung durch die Einkommensteuer liegt für die meisten Bürger zwischen zehn und 30 Prozent.

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Vor allem Normalverdiener leiden aber unter der hohen Grenzbelastung: Sie müssen für jeden zusätzlich verdienten Euro immer mehr an den Staat abgeben.

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Deshalb zahlen die Deutschen zumeist mehr Steuern und Sozialabgaben als in anderen OECD-Ländern.

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Im internationalen Vergleich der Abgabequoten steht Deutschland mit einem Mittelfeldplatz allerdings nicht allzu schlecht da.

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Zumal die Höhe der Abgaben seit Anfang der neunziger Jahre relativ konstant ist.

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Optisch sind die Steuersätze in Deutschland vergleichsweise hoch.

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Allerdings muss nur die Hälfte der Haushalte auch tatsächlich Einkommensteuer zahlen.

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Das liegt auch am Nettoeinkommen: Nur elf Prozent der Haushalte verfügten 2003 über mehr als 5000 Euro im Monat.

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Die oberen 30 Prozent der Einkommensbezieher zahlen fast 80 Prozent des Aufkommens der Einkommensteuer.

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Bei der Mehrwertsteuer - neben der Einkommensteuer die zweite große Einnahmequelle des Staates - befindet sich Deutschland im Vergleich mit anderen EU-Staaten auf den hinteren Plätzen.

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Dabei hat sich der Mehrwertsteuersatz in den vergangenen 40 Jahren fast verdoppelt.

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Zählt man alle indirekten Steuern zusammen, also neben der Mehrwert- etwa auch die Energiesteuer, finanzieren die oberen 30 Prozent der Einkommensbezieher fast die Hälfte des Aufkommens.

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Fast Schlusslicht ist Deutschland im OECD-Vergleich jedoch beim Aufkommen vermögensbezogener Steuern. Wer Besitz hat, kommt hierzulande also ganz gut davon.

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Normale Arbeitnehmer leiden dagegen unter den steigenden Sozialabgaben, die sie entrichten müssen.

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Die Beiträge zur Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung sind seit 1970 deutlich gestiegen - in der Krankenversicherung etwa um mehr als 80 Prozent.

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Rechnet man alle Steuern und Sozialabgaben zusammen, finanzieren die oberen 30 Prozent der Einkommensbezieher mehr als die Hälfte des Aufkommens.

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Die Bedeutung der einzelnen Steuerarten hat sich zwischen 1950 und heute drastisch verschoben.

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