Abgeschmiert Welche Firmen BP mit in den Abgrund riss

Um etwa 75 Milliarden Dollar - mehr als ein Drittel - hat sich der Börsenwert des Ölkonzerns BP durch die Katastrophe im Golf von Mexiko verringert. Doch zahlreiche andere Ölfirmen gerieten ebenfalls in arge Turbulenzen - und verloren zum Teil noch mehr.
1 / 7

Verzweifelter Versuch:US-Präsident barack Obama legt BP erneut die Daumenschrauben an. In einem Brief an den britischen Konzern forderte er Klarheit über Pläne, einen neuen Zylinder über das sprudelnde Bohrloch zu stülpen. Für die Antwort wurde BP eine 24-stündige Frist gesetzt.

Der britische Konzern dämpfte derweil Erwartungen, dass der Ölfluss in den Golf von Mexiko noch im Juli gestoppt werden kann. Es bleibe beim Zieldatum Mitte August, stellte eine Sprecherin klar. Die wirtschaftlichen Folgen bleiben deshalb weiter unabsehbar für den Konzern - und für viele mit ihm in dieser Sache verbundene Unternehmen. Ein Überblick.

Foto: KEVIN LAMARQUE/ REUTERS
2 / 7

BP: Der Ölgigant hält 65 Prozent an dem betroffenen Macando-Projekt im Golf von Mexiko und ist bei der Ölförderung vor Ort operativ federführend

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -71,8 Milliarden Dollar (-38,5 Prozent)

Foto: A3430 Bernd Thissen/ dpa
3 / 7

Anadarko Petroleum: Der amerikanische Ölförderkonzern ist mit 25 Prozent an dem Macando-Projekt beteiligt

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -15,8 Milliarden Dollar (-43,1 Prozent)

Foto: Anadarko Petroleum
4 / 7

Mitsui: Der japanische Investor hält 10 Prozent an dem Förderprojekt

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -5,5 Milliarden Dollar (-18 Prozent)

5 / 7

Transocean: Der auf Tiefseebohrungen spezialisierte Schweizer Konzern hat die Bohrinsel an BP vermietet

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -13,4 Milliarden Dollar (-45,6 Prozent)

Foto:
6 / 7

Halliburton: Der US-Mischkonzern war Zulieferer für die BP-Bohrinsel und hatte unter anderem den Zement bereit gestellt, mit dem das Bohrloch verschlossen werden sollte

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -10,9 Milliarden Dollar (-36,2 Prozent)

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
7 / 7

Cameron International: Der von Jack Moore (r.) geleitete international tätige Zulieferer mit Sitz in Texas stellte den "Blowout preventer" zur Verfügung, der den Ölfluss im Notfall stoppen sollte.

Entwicklung des Börsenwerts seit dem Untergang der Bohrinsel bis Anfang Juni: -3,46 Milliarden Dollar (-30,7 Prozent)

Foto: Getty Images