Euro-Länder Wo die Schuldenbombe tickt

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Italien
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 205,9 Prozent
(2009: 116,3 Prozent)

Italien steht im Euro-Zonen-Vergleich gut da, weil Reformen einen Rückgang der Altersbezüge im Vergleich zum BIP erwarten lassen.

Quelle: EU-Kommission 2009. In ihrer Projektion skizziert die Kommission für die EU-Länder ein Referenzszenario, in dem Reformen ausbleiben. Auf diese Weise wird ersichtlich, wie stark die einzelnen Länder gegensteuern müssen - vor allem wegen der alternden Bevölkerung.

Foto: REUTERS
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Finnland
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 248,7 Prozent
(2009: 39,6 Prozent)

Finnlands Haushaltssaldo ist in wirtschaftlich normalen Zeiten positiv. Außerdem verfügt das Rentensystem über hohe Rückstellungen.

Foto: Corbis
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Deutschland
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 318,9 Prozent
(2009: 71,9 Prozent)

Der bereits hohe Schuldenstand erschwert die Lage für Deutschland. Reformen wie die Rente mit 67 bescheren der Bundesrepublik jedoch vergleichsweise gute Aussichten.

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Zypern
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 335,5 Prozent
(2009: 68,6 Prozent)

Der Anteil der Alten steigt schnell, die Kosten steigen. Reformen im Jahr 2009 stabilisierten aber lediglich die Einnahmenseite des Rentensystems.

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Österreich
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 337,8 Prozent
(2009: 67,6 Prozent)

Das gegenwärtige Rentensystem dürfte den Belastungen durch die wachsende Zahl von Empfängern nicht stand halten

Foto: REUTERS
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Belgien
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 372,4 Prozent
(2009: 98,5 Prozent)

Vor allem die stark wachsenden Ausgaben für Altersbezüge belasten den belgischen Haushalt. Statt die ohnehin hohen Steuern anzuheben sollte das Land seine Sozialsystem reformieren, empfiehlt die Kommission.

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Portugal
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 389,9 Prozent
(2009: 73,7 Prozent)

Trotz aktueller Krise gehört Portugal langfristig nicht zu den problematischsten Ländern. Mit einigen Reformen hat das Land den Druck wachsender Lasten durch Rentenzahlungen etwas gedämpft. Auch die Kosten für Pflege fallen geringer aus als in vielen anderen Ländern.

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Frankreich
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 431,3 Prozent
(2009: 75,8 Prozent)

Die hohen Staatsausgaben verschärfen die Haushaltslage. Besserung für das jährliche Defizit ist nicht in Sicht.

Foto: CDT13/G. Martin-Raget/DDP
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Malta
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 432,5 Prozent
(2009: 68,9 Prozent)

Steigende Ausgaben im Gesundheitssystem belasten Malta stärker als die meisten andere Euro-Zonen-Staaten

Foto: DDP
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Luxemburg
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 437,5 Prozent
(2009: 14,9 Prozent)

In kaum einem Land steigt der Altersschnitt so schnell wie in Luxemburg. Die gute Wirtschaftslage und Rückstellungen für die Sozialsystem wirken dämpfend.

Foto: Luxembourg City Tourist Office
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Niederlande
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 450,3 Prozent
(2009: 61,5 Prozent)

Hohe Kosten für Langzeitpflege und Renten belasten Deutschlands westlichen Nachbarn.

Foto: EC
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Slowakei
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 561,2 Prozent
(2009: 34,7 Prozent)

Das Haushaltsdefizit dürfte sich in den kommenden Jahren wegen wachsender Pensionslasten erhöhen

Foto: Corbis
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Spanien
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 766,6 Prozent
(2009: 49,7 Prozent)

Hohe Rentenansprüche der Spanier verschärfen die Haushaltslage extrem

Foto: Corbis
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Slowenien
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 831,6 Prozent
(2009: 35,6 Prozent)

Trotz aktuell recht niedriger Staatsverschuldung belasten steigende Rentenzahlungen die öffentlichen Haushalte schwer

Foto: DPA
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Irland
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 848,5 Prozent
(2009: 62,2 Prozent)

Das Problem der alternden Bevölkerung betrifft Irland weit mehr als den Rest der Eurozonen-Länder. Ein besonderes Risiko stellen hohe Garantien für Banken dar. Allerdings hat Irland bereits eine Reform des Arbeitsmarktes eingeleitet.

Foto: REUTERS
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Griechenland
Staatsverschuldung im Jahr 2060 (BIP-Anteil): 884 Prozent
(2009: 113,2 Prozent)

Läuft in Griechenland alles weiter wie bisher, muss das Land im Jahr 2060 etwa 24 Prozent des BIP für Altersbezüge aufwenden. Dazu ist der Schuldenstand ist schon jetzt extrem hoch und die Refinanzierung teuer.

Foto: DDP
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