Vorsicht, Blase Warnsignale für Privatanleger

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Signal 1: Das Ende der expansiven Geldpolitik. Aktionäre sollten das Vorgehen der Federal Reserve Bank und der Europäischen Zentralbank beobachten. Zwar ist der Start der sogenannten Exitstrategien - beispielsweise eine Zinserhöhung - kein sicherer Indikator für das Ende der Aktienhausse. Experten erwarten jedoch deutliche Korrekturen, sobald die Märkte nicht mehr mit frischem Geld geflutet werden. Hinweise geben die offiziellen Bekanntgaben der Zentralbanken, aber auch Äußerungen von Notenbankern auf Kongressen oder bei anderen Vorträgen.

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Signal 2: An den Börsen fallen die Handelsvolumina. Solange das Handelsvolumen an den Börsen zunimmt, ist der Aufwärtstrend technisch gesehen intakt, weil viele Akteure zu dem Anstieg beitragen. Vorsicht ist angesagt, wenn ein Aktienindex bei fallenden Umsätzen steigt. Brenzlig wird es auch, wenn nur noch wenige Dax-Titel an Wert gewinnen, die Mehrheit der Bluechips hingegen verliert. Dann mag der Index zwar immer noch zulegen, die Hausse wird aber nur von wenigen Werten getragen. Die Handelsvolumina werden regelmäßig auf der Internetseite der Deutschen Börse veröffentlicht.

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Signal 3: Wenn Konzerne schwarzsehen. Anleger sollten die Ausblicke in den Quartalsberichten der Dax-Schwergewichte studieren. Denn wenn die Aussichten für das kommende Quartal mies sind, ist es auch um den Aktienkurs des Unternehmens schlecht bestellt. Schließlich werden an der Börse hauptsächlich Erwartungen gehandelt. Treten die schlechten Prognosen tatsächlich ein, dann hat der Aktienkurs sein Tief häufig schon lange erreicht. Steigt die Zahl der Konzerne, die pessimistisch sind, deutlich an, ist in der Regel das Ende der Hausse in Sicht.

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