Einfach Chefsache Acht Tipps für Entscheider

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Chef sein will gelernt sein: Kooperativer Führungsstil? Umgang mit Kritik? Delegieren und Motivieren? Lauter Fragen, die sich Gründer stellen sollten, wenn sie ihre ersten Mitarbeiter einstellen. Das Gründerportal foerderland.de  hat zusammengetragen, wie Gründer ihrer Chefrolle gerecht werden.

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Tipp 1 - Eigenschaften eines idealen Vorgesetzten: Sind Sie der ideale Chef? Vielleicht nicht in jedem Moment, aber ein paar Eigenschaften sollten Ihnen wichtig sein: Bleiben Sie in schwierigen Situationen gelassen, bewahren Sie sich Ihre gute Laune. Geizen Sie nicht mit Lob und fördern Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter. Freuen Sie sich über deren Erfolge! Sie stecken sie mit Ihrer Begeisterung für die gemeinsame Sache an; Hobbys und Interessen Ihrer Mitarbeiter sind Ihnen vertraut. Und: In jeder Situation sind Sie ein Meister der Diplomatie!

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Tipp 2 - Kooperativer Führungsstil: In der Planung setzen Sie auf das kreative Potential Ihres Teams: Sie formulieren Ziele und moderieren die Diskussion. Bei der Organisation der Arbeit vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern, die auf eigenen Wegen die vorgegebenen Ziele erreichen. Selbstständigkeit ist entscheidend bei der Arbeit, Sie kümmern sich nicht um jedes Detail. Und für Anregungen sind Sie jederzeit offen. Die Erfolgskontrolle legen Sie in die Hand Ihrer Mitarbeiter, die zum Beispiel mit Checklisten den Fortschritt Ihrer Arbeit überwachen. Nötige Korrekturen besprechen Sie offen mit Ihrem Team, das so ein hohes Maß an Verantwortung übernimmt.

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Tipp 3 - Motivation durch Ziele: Ein Leben ohne Ziele wäre langweilig. Herausforderungen spornen an – gerade im Arbeitsprozess. Setzen Sie Ihrem Team konkrete Ziele, die als Anreiz zur Leistung dienen. Denn Hochsprung ohne Messlatte ist witzlos. Genauso brauchen Ihre Mitarbeiter Maßstäbe, an denen sie sich orientieren können. Aber: Das Umfeld muss stimmen! Fordern ohne Fördern wird leicht zum Rohkrepierer. Außerdem motivieren Maßnahmen zur Weiterbildung – und finanzielle Anreize wie Prämien oder Mitarbeiterbeteiligungen.

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Tipp 4 - Delegieren als Kernkompetenz: Als Chef brauchen Sie viel Freiraum, um unvorgesehene Situationen zu bewältigen. Delegation ist das Zauberwort! Sie müssen sich immer fragen: Welchen Job kann ich an einen Mitarbeiter weitergeben? Der Auftrag ist genau zu definieren, die nötigen Vollmachten sind zu übertragen. Außerdem ist ein Kontrolltermin zu vereinbaren. Dabei darf der Mitarbeiter für diese Tätigkeit nicht überqualifiziert sein, weil sonst Unzufriedenheit entsteht. Die Kunst besteht darin, Aufgaben so zu delegieren, dass Sie selbst mit dem Ergebnis zufrieden sind. Alles allein machen zu wollen, zeigt nur: Sie sind nicht bereit, die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter zu entwickeln.

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Tipp 5 - Verzicht auf Kritik: Kritik ist ein heißes Eisen, wenn Sie Ihr Team voranbringen wollen. Versuchen Sie, kritikfrei zu führen! Denn Kritik wurzelt in der Vergangenheit – entscheidend sind aber Verhaltensänderungen in der Zukunft. Sie lassen sich positiv formulieren, ohne das Selbstbewusstsein Ihrer Mitarbeiter zu untergraben. So wird die Eigenverantwortung gestärkt, und die Motivation nimmt zu. Kommt in Ihrem Team Kritik auf, besteht immer die Gefahr eines Gegenschlages, und die Situation eskaliert. Bleiben Sie in diesem Fall bei der konkreten Situation – und unterbinden Sie spontane Gegenkritik.

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Tipp 6 - Konfliktlösung im Gespräch: Keine Arbeit ohne Konflikte. Sie zu entschärfen, ist eine Ihrer wichtigsten Aufgaben als Chef. Schaffen Sie eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre: Ihre Mitarbeiter dürfen nicht die Hoffnung verlieren, dass sich eine verfahrene Situation verbessern lässt. Drohen Sie nicht mit Ihrer Macht! Würdigen Sie es deutlich im Gespräch, wenn die Kontrahenten zuhören und aufeinander zugehen. Gemeinsamkeiten sind zu betonen – das hilft, den Konflikt zu lösen. Ein echter Dialog ist wichtig, fragen Sie daher Ihre Mitarbeiter, wie sie konkret mit der Situation umgehen wollen. Das signalisiert Interesse und Gesprächsbereitschaft.

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Tipp 7 - Mobbing als Herausforderung: In diesem Fall sind Ihre Fähigkeiten als Feuerwehrmann gefragt: Leidet ein Mitarbeiter darunter, systematisch beleidigt oder belästigt zu werden, müssen Sie eingreifen. Sie sollten ihm den Rücken stärken, ein Gespräch zur Schlichtung ansetzen. Als Chef sind Sie dafür verantwortlich, dass niemand die Persönlichkeitsrechte Ihrer Mitarbeiter verletzt. Tritt das Mobbing offen zu Tage, können Sie den betreffenden Mitarbeiter abmahnen – und bei wiederholtem Fehlverhalten kündigen.

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Tipp 8 - Mehr Schlagkraft für das Team: So erhöhen Sie die Schlagkraft Ihres Teams: Wer konventionelle Wege in Frage stellt, entwickelt häufig innovative Ideen. Fördern Sie eigenwillige und kreative Mitarbeiter! Querdenker sind wichtig für Ihr Team. Sorgen Sie ebenfalls für Kontakte zwischen Mitarbeitern und Kunden. Auf diese Weise erfährt Ihr Team, woran Ihre Kunden wirklich interessiert sind. Und: Setzen Sie auf dem Austausch mit anderen Gruppen im Unternehmen. Networking erleichtert es, Probleme rasch zu lösen, wenn ein passender Ansprechpartner schnell zu erreichen ist.

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