Schwarz-Gelb So sieht das neue Kabinett aus

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Die neue Bundesregierung: Dem Bundeskabinett werden wie dem alten neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Kanzleramtschef 14 Bundesminister angehören. Wie von der Kanzlerin am Samstag bestätigt soll die Regierung zur Hälfte aus Neulingen bestehen.

Neben Merkel gehörten sieben Minister bereits jetzt dem Kabinett an. Vier davon wechseln allerdings ihre Posten. Sieben Kabinettsmitglieder werden von der CDU gestellt. Fünf Minister gehören der FDP an und drei der CSU.

Der jüngste designierte Minister ist der FDP-Politiker Philipp Rösler mit 36 Jahren. Senior im künftigen Kabinett ist Wolfgang Schäuble mit 67 Jahren. Das Durchschnittsalter der Minister und Kanzlerin Merkel liegt bei 51,4 Jahren und damit dreieinhalb Jahre unter dem des Kabinetts der Großen Koalition bei seinem Amtsantritt 2005. Damals waren die Minister durchschnittlich 54,8 Jahre alt.

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Die Kanzlerin: CDU-Chefin Angela Merkel (CDU), 55, bleibt Bundeskanzlerin. Nachdem sie vier Jahre lang mit einer Großen Koalition regiert hat, wird sie nun ein Dreierbündnis aus CDU, CSU und FDP anführen.

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Der Außenminister: Mit FDP-Chef Guido Westerwelle, 47, wird die Bundesrepublik wieder ein liberaler Außenminister in der Tradition von Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher und Klaus Kinkel vertreten.

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Der Finanzminister: Bundeskanzlerin Angela Merkel will in ihrem Kabinett nicht auf Wolfgang Schäuble (CDU), 67, verzichten. Er wird der Senior in ihrem Regierungsteam - und übernimmt das Finanzressort von seinem Amtsvorgänger Peer Steinbrück (SPD).

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Der Innenminister: Thomas de Maizière (CDU), 55, war als Chefunterhändler in der Koalitionsarbeitsgruppe Finanzen, Steuern und Haushalt auch im Rennen um das Finanzministerium.

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Der Verteidigungsminister: Der bisherige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird - in Friedenszeiten - neuer oberster Befehlshaber der Bundeswehr.

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Der Kanzleramtschef: CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, 50, galt in Unionskreisen lange als der künftige Arbeitsminister. Es heißt, Merkel hätte dem Parteimanager dieses Ressort bereits fest zugesichert.

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Die Familienministerin: Die gelernte Ärztin Ursula von der Leyen (CDU), 50, behält ihr Amt. Sie wurde auch als mögliche Gesundheitsministerin gehandelt, denn in der Koalitionsarbeitsgruppe zu Gesundheit und Pflege hatte sie die Verhandlungsführung für die Union übernommen.

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Der Gesundheitsminister: Philipp Rösler (FDP),36, ist die größte Überraschung in Merkels Kabinett. Niedersachsens bisheriger Wirtschaftsminister wird das Gesundheitsressort übernehmen, hatte in den Koalitionsverhandlungen allerdings auch schon für die FDP die Verhandlungsführung auf diesem Gebiet übernommen.

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Der Arbeitsminister: Lange sah es so aus, als würde Franz Josef Jung (CDU), 60, als Regierungschef nach Hessen wechseln und dafür dem bisherigen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), 51, im Kabinett Merkel Platz machen. Doch in den kommenden vier Jahren wird er das Ministerium des bisherigen Arbeitsministers Olaf Scholz (SPD) lenken.

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Der Wirtschaftsminister: Der bisherige wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und FDP-Fraktionsvize Rainer Brüderle, 64, übernimmt das Amt von Karl-Theodor zu Guttenberg, der darin zum Hoffnungsträger der CSU aufgestiegen ist. Brüderle gilt als "Mr. Mittelstand" seiner Partei.

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Die Justizministerin: Die Linksliberale und bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, 58, hatte bereits 1992 bis 1996 diesen Posten inne, trat aber aus Widerstand gegen den sogenannten Großen Lauschangriff zurück.

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Die Landwirtschaftsministerin: Ilse Aigner (CSU), 44, behält ihr Ministerium. In der Partei war man gespaltener Meinung, weil sie für die bayerischen Bauern auf europäischer Ebene nicht das Erhoffte erreicht habe. Aigner hat sich mit dem Fach wohl inzwischen angefreundet, obwohl die gelernte Elektrotechnikerin eigentlich Bildungs- und Forschungsexpertin ist.

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Der Umweltminister: Für den bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), 44, wird es ein gänzlich neuer Job. Er wird in den kommenden vier Jahren neben Umweltrichtlinien auch die deutschen Atomkraftwerke überwachen.

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Die Bildungsministerin: Annette Schavan (CDU), 54, bleibt in dem Amt, das sie 2005 übernommen hat. Zuvor war sie zehn Jahre lang Kultusministerin von Baden-Württemberg.

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Der Verkehrsminister: Peter Ramsauer (CSU), 55, zog 1990 erstmals in den Bundestag ein. Nach Bildung der Großen Koalition beerbte er Michael Glos im Amt des CSU-Landesgruppenchefs.

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Der Entwicklungshilfeminister: Der bisherige FDP-Generalsekretär Dirk Niebel, 46, folgt Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), die das Ministerium viele Jahre lang geleitet hatte. Niebel wurde 2005 Nachfolger von Cornelia Pieper im Amt als FDP-Generalsekretär.

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